Linguistische Genderforschung: Zur sprachlichen Konstruktion von Geschlecht - Geschlechterstereotype: Zum Stand sozialpsychologischer Forschung - Sprachbezogene Geschlechterstereotype und ein Modell geschlechtsbezogenen Kommunikationsverhaltens - Studie 1: Zum Zusammenhang von Sprache und Eindrucksbildung - Studie 2: Freie Beschreibung des Kommunikationsverhaltens - Studie 3: Sprachbezogene Geschlechterstereotype im Deutschen - Diskussion der Ergebnisse und Schlussfolgerungen.
Männer fluchen und setzen sich in Gesprächen durch, während Frauen tratschen und über Gefühle reden. Was wir alle über das Kommunikationsverhalten der Geschlechter wie selbstverständlich "wissen", wurde in der vorliegenden Arbeit erstmals empirisch untersucht. Die durchgeführten Studien zum Deutschen belegen, dass sprachbezogene Geschlechterstereotype zum Kommunikationsverhalten von Frauen und Männern existieren und zeigen, wie sie beschaffen sind. Mit diesen Ergebnissen liegen wichtige Hinweise zum Verlauf des sprachlichen doing gender vor: Sprachbezogene Geschlechterstereotype bilden die kognitive Grundlage bei der interaktiven Herstellung von Geschlecht. An ihnen orientieren sich Sprechende, wenn sie sich als Frauen und Männer darstellen oder andere als solche wahrnehmen.
Aus dem Inhalt:
- Linguistische Genderforschung: Zur sprachlichen Konstruktion von Geschlecht
- Geschlechterstereotype: Zum Stand sozialpsychologischer Forschung
- Sprachbezogene Geschlechterstereotype und ein Modell geschlechtsbezogenen Kommunikationsverhaltens
- Studie 1: Zum Zusammenhang von Sprache und Eindrucksbildung
- Studie 2: Freie Beschreibung des Kommunikationsverhaltens
- Studie 3: Sprachbezogene Geschlechterstereotype im Deutschen
- Diskussion der Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Anja Gottburgsen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZiF - Zentrum für internationale Frauenforschung in Kiel.
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