Massenkommunikation, Interaktion und soziales Handeln.

   von Tilmann Sutter, Michael Charlton

ISBN-10:
3-531-13629-1
ISBN-13:
978-3-531-13629-5
Erschienen:
08.2001
Ist nicht mehr lieferbar.
Einband:
Kartoniert
Sonstiges:
21 cm
Seitenzahl:
274
Gewicht:
368 g
Erschienen bei:
VS Verlag für Sozialw.
Herausgeber: Tilmann Sutter Herausgeber: Michael Charlton Herausgeber: Tilmann Sutter

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
Einführung - Tilmann Sutter: Sinnstrukturen der Medienkommunikation - Michael Charlton: Produktion und Rezeption von Massenmedien als soziales Handeln - Elena Esposito: Voraussetzungen und Verdienste der anonymen Kommunikation - Wolfgang Ludwig Schneider: Intersubjektivitätsproduktion in Interaktion und Massenkommunikation - Stefan Müller-Dohm: Interaktionstheoretische Aspekte der Theorie Adornos für die Medienforschung - Angela Keppler: Mediales Produkt und sozialer Gebrauch: Stichworte zu einer inklusiven Medienforschung - Karsten Renckstorf/Fred Wester: Mediennutzung als soziales Handeln. - Heiko Hausendorf: Warum wir im Fernsehen so häufig begrüßt und angeredet werden - Werner Holly & Stephan Habscheid: Gattungen als soziale Muster der Fernsehkommunikation - Ruth Ayaß: Inszenierung von Spontaneität im Fernsehen - Sachregister - Personenregister

Kurzbeschreibung

Das Verhältnis von Massenkommunikation, Interaktion und sozialem Handeln spielt eine grundlegende Rolle in der Medienforschung. Dabei wird die Stellung von sozialer Interaktion und sozialem Handeln in Relation zur Eigenlogik der Massenkommunikatio unterschiedlich gesehen: Die einen analysieren Prozesse der Massenkommunikation in allgemeinen Modellen sozialen Handelns und sozialer Interaktion. Die anderen achten bei der Untersuchung medial verbreiteter Kommunikation vor allem auf die Formen und Funktionen der Medien. Diese Alternative korrespondiert mit der Gegenüberstellung von handlungs- versus systemtheoretischen Perspektiven, die weite Teile der neueren sozialwissenschaftlichen Medienforschung durchzieht. Im vorliegenden Band werden unterschiedliche Positionen zu dieser Auseinandersetzung vorgestellt und auf wechselseitige Abgrenzugen sowie mögliche Verbindungen in künftigen Medienforschungen befragt.

Portrait

Dr. Michael Charlton, Diplompsychologe, ist Professor für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Universität Freiburg.



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