Die Sorgen und Nöte der 14-jährigen Georgia Nicolson.
Die 14-jährige Georgia Nicolson schreibt Tagebuch. Ein Jahr lang notiert sie alles, was sie denkt und tut. Schonungslos offen und mit einer gehörigen Portion unfreiwilligen Humors schildert sie die Ereignisse eines Jahres, in dem sich nicht nur für sie, sondern für die ganze Familie viel verändert.
Die Topthemen: Wann sehen meine Eltern endlich ein, dass ich kein Baby mehr bin? Wie wirke ich reifer und erwachsen (und habe dabei trotzdem noch Spaß)? Ärger in der Schule. Was macht man beim Küssen mit den Händen? Und was mit der Zunge? Mich küsst eh keiner! Wie kann ich Mr. Wunderbar davon überzeugen, dass ich die Richtige für ihn bin? Hilfe, ich bin hässlich! Verkracht mit der besten Freundin - und wieder versöhnt!
Zum Loslachen-und-erinnernd-mit-dem-Kopf-Nicken.
Eselsohr
Louise Rennison hat einen echten Volltreffer gelandet: Ihr "Frontalknutschen" ist ... ein wahres Freudenfest.
Die Sorgen und Nöte der 14-jährigen Georgia Nicolson.
Die 14-jährige Georgia Nicolson schreibt Tagebuch. Ein Jahr lang notiert sie alles, was sie denkt und tut. Schonungslos offen und mit einer gehörigen Portion unfreiwilligen Humors schildert sie die Ereignisse eines Jahres, in dem sich nicht nur für sie, sondern für die ganze Familie viel verändert.Die Topthemen: Wann sehen meine Eltern endlich ein, dass ich kein Baby mehr bin? Wie wirke ich reifer und erwachsen (und habe dabei trotzdem noch Spaß)? Ärger in der Schule. Was macht man beim Küssen mit den Händen? Und was mit der Zunge? Mich küsst eh keiner! Wie kann ich Mr. Wunderbar davon überzeugen, dass ich die Richtige für ihn bin? Hilfe, ich bin hässlich! Verkracht mit der besten Freundin - und wieder versöhnt!
§Mittwoch, 30. September / / 13:00 Gemma hat uns wissen lassen, dass ihr Freund Peter Deyer, der Berufsküsser, morgen nach der Schule Zeit hat. Man muss nur zu ihm nach Hause gehen und nach halb fünf und vor halb sieben (da kommen seine Eltern heim) klingeln. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Bin ich so tief gesunken? Nein! / ... / / Donnerstag, 1. Oktober / / 16:30 Aus welchem Grund auch immer stand ich plötzlich vor Peter Dyers Haus und läutete. Ellen und Jas, Jule, Patty, Sarah und Mabs hatten sich hinter der Gartenhecke versteckt. Was ist bloß in mich gefahren? Ich bin FRUSTRIERT - das ist es. / Ich wusste nicht, ob ich Lippenstift tragen sollte oder lieber nicht. Wozu soll das gut sein, wenn er doch nur abgeht ... Was red ich da eigentlich? / / 16:31 Peter machte auf. Er ist ungefähr siebzehn und blond, sieht ein bisschen schläfrig aus, nicht schlecht, so ne Art Boyzone-Typ. Ich stelle fest, dass er Kaugummi kaut. Ich hoffe, er nimmt ihn raus, sonst ersticke ich womöglich. Hinter der Hecke kommt unterdrücktes Kichern hervor. Peter hört es, scheint sich jedoch nicht aus der Fassung bringen zu lassen. / »Willst du reinkommen - äh - wie heißt du?« / Ich sage: »Georgia«, (verdammt, ich wollte einen falschen Namen angeben) und wir gehen rein. / ... / O-oh, wir gehen die Treppe rauf in Peters Zimmer. Er hat noch kein Wort gesagt. Sein Zimmer ist viel ordentlicher als meines. Zum einen hat er sein Bett gemacht. An den Wänden hängen Poster von Madonna und Miss December und so weiter. An meiner Wand hängt ein Poster von Mr Bean mit nacktem Hintern und eins mit den Schauspielern von Monty Python. Macht das den großen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen aus? Ist das ... o-oh, Peter setzt sich aufs Bett. / »Willst du dich nicht setzen?« Er klopft mit der flachen Hand neben sich. / Ich denke: Nein, danke, lieber würde ich den Kopf in eine Tüte voller Aale stecken, stattdessen sage ich: »Okay«, und setze mich. / Er legt den Arm um mich. Ich überlege, ob ich den Arm um ihn legen soll, wie in so einer dämlichen Comedyshow, tu es aber nicht, weil ich mich an die Geschichte mit der gefüllten Olive erinnere. Dann dreht Peter mit der anderen Hand mein Gesicht in seine Richtung. Gut, dass er das nicht gestern versucht hat, als ich Totenstarre im Genick hatte. Dann sagt er: »Mach die Augen zu und werd ganz locker.« / ... / Als ich die Augen schloss, sagte Peter: »Erst mal ein ganz gewöhnlicher Kuss.« Dann küsste er mich. Wir fingen mit Kuss Nummer eins an: Lippen geschlossen, keine Bewegung. Er sagte, ich sei eine Naturbegabung, nicht so »zahnig«, was angeblich ziemlich häufig vorkommt. / ... / Am Ende der Sitzung (er hatte einen kleinen Wecker) schüttelte er mir die Hand und brachte mich zur Tür. Auf dem Weg hinaus kam ich an Mabs vorbei - sie war jetzt dran. Ich war froh, dass ich die Erste gewesen war. Jule und Ellen und Jas versuchten mich auszuquetschen, aber ich sagte voller Würde: »Ich möchte erst mal lieber darüber nachdenken, wenn ihr nichts dagegen habt.« / / 22:45 Ha-ha-ha-ha-ha-ha-ha, ich bin ein Naturtalent.
Louise Rennison wohnt in Brighton, dem San Francisco Englands (abgesehen von der Sonne, den Amerikanern, der Golden-Gate-Brücke und den Erdbeben). Sie hat lange Zeit beim Kabarett gearbeitet und ist zur Zeit viel als Journalistin für verschiedene englische TV-Shows unterwegs. Daneben schreibt sie für einige Jugendmagazine und arbeitet an weiteren Büchern über Georgia Nicolson. Louise Rennison hat zwei Goldfische, Finn und Bjork, die, so die Autorin, ihre größten Fans sind.§
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