Beschreibung:
In Europa bleibt das Reden über die eigene Gesellschaft nach wie vor einem methodologischen Nationalismus verhaftet. Die vielfachen Verflechtungen und Austauschprozesse zwischen europäischen und außereuropäischen Ländern geraten selten in den Blick. Der vorliegende Band lädt dazu ein, die europäische Geschichte im Kontext von Kolonialismus und Imperialismus neu zu denken, und öffnet den Blick auf transnationale und postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften.
Autorenportrait:
Die HerausgeberInnen:
Sebastian Conrad, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Assistent am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin.
Shalini Randeria ist Professorin für für Ethnologie an der Universität München.
Kurzbeschreibung:
Standardwerk der postkolonialen Theorie
Der Band, zuerst erschienen 2002, enthält zentrale Texte zu postkolonialen Ansätzen in den Geschichtsund Kulturwissenschaften. Er lädt dazu ein, die europäische Geschichte im Kontext von Kolonialismus und Imperialismus neu zu denken und den Blick zu öffnen für die Verflechtungen zwischen europäischen und außereuropäischen Ländern. Die 2., erweiterte Auflage wurde ergänzt um aktuelle Bezugstexte postkolonialer Theoriebildung. Darüber hinaus zeichnen die Herausgeber in einem neuen Nachwort Forschung und Diskussion seit Erscheinen des Buches nach.