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John Maynard Keynes. Campus Einführungen

von Gerhard Willke (Buch)

  • ISBN:3-593-37034-4
  • EAN:9783593370347
  • Veröffentlichungsdatum:Januar 2000
  • Gewicht in g:215
  • Reihe:Campus Einführungen
  • Seiten:184

Kurzbeschreibung:



Ein Revolutionär der Wirtschaftstheorie. John Maynard Keynes ist einer
der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Gerhard Willke gibt eine
übersichtliche Einführung in Keynes' Denken und seine revolutionäre Wirtschaftstheorie.
Vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1933 und der Massenarbeitslosigkeit
der dreißiger Jahre war die klassische Theorie einer Wirtschaft im Gleichgewicht
nicht mehr aufrecht zu erhalten. Zu dieser Zeit beschäftigte sich Keynes
mit der Frage, wie Depression und Unterbeschäftigung erklärt und bekämpft
werden könnten. Im Rahmen seines wirtschaftstheoretischen Denkens untersuchte
Keynes das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage als Bestimmungsfaktor
von Produktion und Beschäftigung - ein Grundgedanke, der heute allgemein
akzeptiert ist. Keynes verwarf die Annahme der klassischen Theorie, Angebot
und Nachfrage stimmten immer überein. Vielmehr hielt Keynes das makroökonomische
Ungleichgewicht für den Normalfall. Sein Ziel war eine "General Theory",
die auch zyklische Schwankungen des Wirtschaftsprozesses erklären konnte.
Hat uns Keynes heute, im 21. Jahrhundert, unter ganz neuen ökonomischen,
politischen und weltwirtschaftlichen Bedingungen, noch etwas zu sagen?
Die Antwort lautet eindeutig "Ja". Denn da er seine theoretischen Überlegungen
mit dem Anspruch, politisches Handeln anzuleiten verknüpfte, ist er gerade
im Zeitalter der Globalisierung wieder hoch aktuell. Von Keynes kann man
lernen, gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und in den Kategorien
der "politischen Ökonomie" zu denken. Gerhard Willke bietet eine übersichtliche
und verständliche Einführung in Keynes' revolutionäre Wirtschaftstheorie.
Er stellt sein faszinierendes ökonomisches Denken vor, das einen Anspruch
auf gesellschaftliche und politische Relevanz erhob und dessen Verständnis
daher auch für die gegenwärtige Globalisierungsdebatte von Bedeutung ist."


Beschreibung:

Keynes ist einer der bedeutendsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Hauptwerk, der "General Theory", löste er die "keynesianische Revolution" aus, indem er das Instrument der Nachfragesteuerung konzipierte, um ein hohes Beschäftigungsniveau zu sichern. Im Zentrum seines Denkens steht die Frage der Domestizierung des Kapitalismus. Daran scheiden sich bis heute die Geister - im Zeitalter der Globalisierung erlebt Keynesi "politische Ökonomie" eine Renaissance.

Autorenportrait:

Gerhard Willke, geb. 1945, ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Fachhochschule Nürtingen. Seine Schwerpunke sind: Arbeitsmarkt und Beschäftigung und struktureller Wandel. Bei Campus erschien von ihm Die Zukunft unserer Arbeit (1999).

Inhaltsverzeichnis:

1 Einleitung

2 Keynes' "neue Wirtschaftstheorie"
2.1 Von der Klassik zur "New Economics"
2.2 Die gesamtwirtschaftliche Perspektive
2.3 Die effektive Nachfrage
2.4 Der private Konsum
2.5 Die Ersparnis
2.6 Die privaten Investitionen
2.7 Geld, Liquiditätsneigung und Zins
2.8 Beschäftigung, Löhne und Produktion
2.9 Der Konjunkturzyklus Wirtschaftspolitische Konsequenzen
2.10 Wirtschaftspolitische Konsequenzen

3 Rezeption und Diskussionsstand
3.1 Eine Wirtschaftstheorie verändert die Welt
3.2 Das "keynesianische Zeitalter"
3.3 Das Scheitern einer Konzeption
3.4 Ausblick

4 Literatur
5 Glossar
6 Zeittafel

12,90* EUR