Marcel Reichart untersucht die italienischen Kapitalmarkt- und Steuerreformen und ihre Auswirkungen und zeigt, dass sich der Aktien- und Kapitalbeteiligungsmarkt zu einem attraktiven Finanzierungsinstrument für Familienunternehmen gewandelt hat.
Aus dem Inhalt: Stellung von Familienunternehmen in der italienischen Wirtschaft - Finanzierungspolitik italienischer Familienunternehmen - Aktien- und kapitalmarktrechtliche, steuerliche sowie börsen- und kapitalmarktseitige Determinanten - Börsensegmente - Kapitalbeteiligungsmarkt
Das kapitalmarktferne, durch einen unterentwickelten Aktien- und Kapitalbeteiligungsmarkt gekennzeichnete italienische System der Unternehmensfinanzierung und -kontrolle durchlief in den neunziger Jahren eine tiefgreifende Veränderung. Eine umfassendeKapitalmarkt- und Steuerreform führte - vor allem bei Familienunternehmen - zu einem Bewusstseinswandel.Marcel Reichart untersucht die Reformen und ihre Auswirkungen auf die Beteiligungsfinanzierung. Es wird deutlich, dass sich der Aktien- und Kapitalbeteiligungsmarkt infolge der Deregulierung und Modernisierung des Kapitalmarkt- und Börsenwesens und durch den Abbau steuerlicher Diskriminierungen der Eigenkapitalfinanzierung zum attraktiven Finanzierungsinstrument für Familienunternehmen gewandelt hat.
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