Kurzbeschreibung:
Carl Dahlhaus und Norbert Miller erläutern in der zweibändigen Musikgeschichte der Romantik, wie sich die traditionelle Opernform und der neue sinfonische Stil seit 1770 gegenseitig befruchten. Die Geschichte dieser Symbiose ist die Geschichte der klassisch-romantischen Musik als eine einheitliche Epoche. An ausgewählten Ereignissen werden die Umbrüche ebenso wie die kaum merkbaren Veränderungen sichtbar gemacht.
Der zweite Band setzt in der Epochenmitte bei den Opern Webers und Spontinis ein. In Kapiteln über Rossinis Pariser Karriere, über Meyerbeer und die grand opéra, über Berlioz' und Schumanns Versuche einer "Opéra de concert" und über Verdis und Wagners musiktheatralische Neuerungen gehen die Autoren der Ästhetik der romantischen Oper und der Idee der symphonischen Dichtung auf den Grund.
Rezension:
"Schwere Kost, aber prall gefüllt mit wertvollem Wissen. clarino.print Detailreich protokollieren die Autoren in großen Linien das Wirken der Komponisten und Musikmanager - wie das Spontinis in Berlin -, sie porträtieren die Musikzentren Berlin und Paris, unterziehen aber auch etwa Verdis Musik der Romantik-Prüfung ..." (Partituren)
"Das an vielen fundierten Details reiche Werk vermittelt interessante Einblicke in vergangene Musikepochen. Die Autoren machen an ausgewählten Ereignissen sichtbar: Es gab Umbrüche, aber oftmals erfolgten Änderungen schleichend, kaum merkbar. Das 'flüssig' geschriebene Buch mit im Text eingebeteten Originalzitaten, Notenbeispiele und historischen Illustrationen sorgen für zusätzliches Lesevergnügen." (Fränkische Sängerzeitung)