Nationale und internationale Fusionen prägen derzeit die Strukturentwicklung in der Finanzdienstleistungswirtschaft. Für die Entscheidungsträger sind sie offensichtlich trotz aller damit verbundenen Probleme gut geeignet, um sich im Strukturwandel desWirtschaftszweigs erfolgversprechend neu aufzustellen. Für den Erfolg des neu entstehenden Instituts ist entscheidend, daß bereits in der Verhandlungsphase vor dem Fusionsbeschluß neben rechtlichen und ökonomischen Fragen auch wichtige organisatorische und personelle Problemstellungen in gutem Einvernehmen gelöst werden. Diese Phase im Vorfeld von Fusionen wurde in der Wissenschaft bislang weitgehend vernachlässigt. Der Verfasser hat sich daher zum Ziel gesetzt, durch eine theoretische und empirische Untersuchung der Entscheidungsprozesse im Vorfeld der rechtlichen Beschlußfassung einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge einer Fusionsentscheidung zu gewinnen. Zur Abbildung dieser Fusionsentscheidung entwickelt er ein neuartiges Pre-Fusionsphasenmodell. Ihm gelingt es dabei nicht nur, die Vor-Fusionsphase von Kreditinstituten zu strukturieren sowie theoretisch zu analysieren und in diesem Zusammenhang Verhaltensdeterminanten der Beteiligten transparent zu machen, sondern auch konkrete Aussagen zum Ablauf dieser Phase und zu wichtigen Wirkungszusammenhängen zu geben. Die Arbeit stellt damit einen wertvollen Beitrag zur Aufarbeitung dieser sensiblen Thematik dar und liefert darüber hinaus zahlreiche interessante Anregungen für Wissenschaft und Praxis.
Die Pre-Fusionsphase von Kreditinstituten. Eine Untersuchung der Entscheidungsprozesse und ihrer Strukturen
Der Verfasser hat sich zum Ziel gesetzt, durch eine theoretische und empirische Untersuchung der Entscheidungsprozesse im Vorfeld der rechtlichen Beschlußfassung einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge einer Fusionsentscheidung zu gewinnen. Zur Abbildung dieser Fusionsentscheidung entwickelt er ein neuartiges Pre-Fusions-phasenmodell. Ihm gelingt es dabei nicht nur, die Vor-Fusionsphase von Kreditinstituten zu strukturieren sowie theoretisch zu analysieren und in diesem Zusammenhang Verhaltensdeterminanten der Beteiligten transparent zu machen, sondern auch konkrete Aussagen zum Ablauf dieser Phase und zu wichtigen Wirkungszusammenhängen zu geben. Die Arbeit stellt damit einen wertvollen Beitrag zur Aufarbeitung dieser sensiblen Thematik dar und liefert darüber hinaus zahlreiche interessante Anregungen für Wissenschaft und Praxis.
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