Die Geschichte Taiwans ist begleitet von der Problematik, welche Sprachen auf der Insel gesprochen werden bzw. werden dürfen. Die Forderung des Sprachwissenschaftlers Robert Cheng, der sich für eine soziolinguistisch fundierte und demokratische Sprachenpolitik engagiert, lautet: In einem mehrsprachigen "Staat" sollte es auch mehrere "Nationalsprachen" geben. Seit den 70er Jahren beschäftigt sich Cheng mit den Möglichkeiten der Verschriftung des Min-Taiwanesischen. In dieser Arbeit werden ausgewählte Thesen Chengs vorgestellt und auf der Grundlage von Robert Coopers Language Planning and Social Change (1989) analysiert und kommentiert.
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