Verfahren zur Bestimmung von Preisbereitschaften stoßen an ihre Grenzen, wenn für den Nachfrager die Möglichkeit besteht, eine Dienstleistung selbst zu erstellen und so zum Wettbewerber zu werden. Am Beispiel von Verkehrsdienstleistungen wird eine dieser spezifischen Problematik gerecht werdende Methode zur Ermittlung von Preisbereitschaften entwickelt, empirisch überprüft und Implikationen für das Preismanagement abgeleitet.
Aus dem Inhalt:
- Möglichkeit der Leistungssubstitution durch die Nachfrager als Einflussfaktor auf die Preisbildung im Dienstleistungsmarketing
- Nutzendimensionen der Verkehrsmittel unter Berücksichtigung von Prosuming
- Ansätze zur Messung des Nutzens im Verkehrsdienstleistungsbereich
- Ableitung eines wettbewerbsorientierten Nutzenpreises
- Implikationen für das Management von Verkehrsdienstleistungsunternehmen
Dr. Michael Schleusener promovierte bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heribert Meffert am Institut für Marketing der Universität Münster. Er ist derzeit als Geschäftsführer in der Forschungsstelle Bahnmarketing am Institut für Marketing tätig.
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