In irgendeiner Stadt, in irgendeinem Haus leben Jan und Julia zusammen mit Mama und Papa. Dann sind da noch Tante Nella, die sonntags am liebsten im Bett frühstückt, und die nette Frau Meier von oben, die es sogar schafft, dass Jan und Julia Spinat essen. Es gibt viele Kinder wie Jan und Julia und viele Eltern wie Mama und Papa. Manchmal langweilen sie sich, manchmal haben sie Angst, manchmal sind sie traurig, aber öfter froh, manchmal zanken sie sich, aber in Wirklichkeit haben sie sich sehr, sehr lieb. Tausende von Kindern kennen Jan und Julia aus den Bilder- büchern von Margret Rettich, die bei Lesungen oft gefragt wird, ob sie »die Mama von Jan und Julia« ist. Für alle, die Jan und Julia gern haben, und für alle, die gern Geschichten vorgelesen bekommen, hat Margret Rettich zwanzig neue Vorlese- Geschichten geschrieben.
Margret Rettich, 1926 in Stettin geboren, studierte an der Kunstschule in Erfurt. Zunächst war sie freiberuflich in der Werbung tätig, später dann für Kinder- und Schulbuchverlage, Zeitschriften und fürs Fernsehen. 1997 erhielt Margret Rettich gemeinsam mit ihrem Mann den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur für ihr Gesamtwerk.
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