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Allein erziehen und stark sein. Kinder fordern uns heraus

von Elisabeth Cope (Buch)

  • ISBN:3-608-94337-4
  • EAN:9783608943375
  • Veröffentlichungsdatum:März 2002
  • Gewicht in g:240
  • Auflage:2. Auflage
  • Reihe:Kinder fordern uns heraus
  • Seiten:190

Kurzbeschreibung:



Alleinerziehende müssen nicht noch perfekter sein als Eltern, die ihre
Kinder gemeinsam erziehen. Daß diese Aufgabe nicht in ständiger Selbstüberforderung,
in grenzenlosem Streß, Selbstzweifeln und tagtäglicher Kapitulation enden
muß, belegt dieses Buch mit Lösungsvorschlägen, die den 'Familientest unter
verschärften Bedingungen' bereits bestanden haben. Der Band lehnt sich
an die Darstellungsweise von Rudolf Dreikurs und Vicki Soltz in 'Kinder
fordern uns heraus' an: Auf die erzählende Schilderung eines sichtbaren
Problems oder eines schwelenden Konflikts folgt eine knappe Erläuterung.
Aus '10 Bitten - Von Kindern an ihre Eltern' 1. Toleriert uns so, wie wir
sind. 2. Orientiert euch nicht nur an eurer eigenen Erziehung. 3. Laßt
uns unseren Freiraum, und traut uns mehr zu. 4. Euer Lob ist wichtig und
haut uns nicht um. Aus '10 Bitten - Von Eltern an ihre Kinder' 1. Akzeptiert,
daß wir für euch sorgen und uns bemühen. 2. Konflikte sollen ausdiskutiert,
nicht totgeschwiegen werden. 3. Zögert nicht, gesunden Menschenverstand
zu gebrauchen. 4. Erlaubt uns, mal 'lechts und rinks zu verwechseln'. 5.
Platzt nicht gleich vor Wut, wenn wir andere Ansichten vertreten.


Leseprobe:

"Wenn ein Kind sich nicht erwartungsgemäß verhält, sind die Eltern zunächst erstaunt, dann verunsichert. Sie suchen nach Gründen für das Verhalten. Dabei greifen die meisten Eltern auf zweierlei Erklärungen zurück. Entweder sagen sie: "Das Kind will mich ärgern. Es lehnt mich ab." oder sie sagen: "Ich mache etwas falsch". Diese Deutungen des kindlichen Verhaltens wirken sich auf die Gefühle der Eltern aus. Glauben sie, ihr Kind will sie ärgern, können sie mit Enttäuschung und Wut reagieren. Zweifeln sie an ihren eigenen Fähigkeiten, fühlen sie sich durch das Kind bloßgestellt und sind verunsichert.
Je mehr das Verhalten ihres Kindes sie ärgert oder verunsichert, um so weniger Gelassenheit können sie ihm gegenüber aufbringen. Denn ihre Gefühle bestimmen auch ihr Verhalten. Sie werden strenger, schimpfen mehr, lassen das Kind ihre Enttäuschung deutlich spüren. Doch oft erreichen sie damit nicht etwa, daß das Kind "sich bessert" ..."

Autorenportrait:

Elisabeth Cope Elisabeth Cope, 1955 in Rio de Janeiro geboren, lebte in Brasilien, Deutschland, Mexiko, Irland, England und jetzt wieder in Deutschland. Sie arbeitet als Fremdsprachenkorrespondentin im In- und Ausland für deutsche Unternehmen. Sie ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder im Alter von 10 und 14 Jahren.

14,00* EUR