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Die Erzählungen

   von Alexander S. Puschkin

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-932109-11-2
ISBN-13:
978-3-932109-11-9
Erschienen:
04.1999
Sofort lieferbar
Einband:
gebunden
Sonstiges:
19 cm
Seitenzahl:
488
Gewicht:
398 g
Erschienen bei:
Friedenauer Presse
Herausgeber: Peter Urban Übersetzer: Peter Urban Kommentar: Peter Urban

Kurzbeschreibung

Aleksandr P³Ükin ist - vor allem in Deutschland - trotz der gro¯en Ubersetzerkultur des 19. Jahrhunderts einer der unbekanntesten russischen Autoren geblieben; in Ru¯land wird er bis heute als gr÷¯ter Schriftsteller des Landes verehrt. Tausende PuÜkin-Leser pilgern alljõhrlich zu seinem Wohn- und Sterbehaus in St. Petersburg, alle gro¯en russischen Schriftsteller - von Gogol ³ber Lermontov zu Tolstoj und Turgenev - haben PuÜkin bewundert und als ihr Vorbild betrachtet. In der Literaturkritik wird der Beginn russischer Prosa mit Aleksandr PuÜkin, vor allem mit dem Prosa¡Zyklus +Erzõhlungen des verstorbenen Ivan Petrovic Belkin1/2 datiert. Lev Tolstoj schrieb ³ber sie: +Tun Sie mir den Freundschaftsdienst - lesen Sie von Anfang an alle Erzõhlungen Belkins. Sie mu¯ jeder studieren und immer wieder studieren, ich habe dies vor einigen Tagen getan und kann Ihnen den wohltuenden Einflu¯ gar nicht vermitteln, den dieses Lesen auf mich besa¯.1/2 (Brief vom April 1873) Gegen³ber dem Kritiker Strachov wird er deutlicher, schildert den Einflu¯: +F³r PuÜkin habe ich mich nicht nur fr³her, f³r nichts habe ich mich, scheint mir, jemals so begeistert. Der Schu¯, -gyptische .Nõchte, die Kapitõnstochter!!! Dann gibt es da ein Fragment Im Landhaus*** trafen die Gõste ein. Ich habe mir unwillk³rlich, unbeabsichtigt die Gesichter und Ereignisse vorgestellt, selbst nicht wissend, weshalb und wozu, ich fuhr darin fort, õnderte dann selbstverstõndlich und pl÷tzlich f³gt sich alles so sch÷n und so fest, da¯ ein Roman dabei herauskam, den ich im Manuskript jetzt abgeschlossen habe, ein sehr lebendiger Roman, mit dem ich sehr zufrieden bin und der, wenn Gott will, in zwei Wochen fertig sein wird und der nichts mit all dem gemein hat, womit ich mich ein ganzes Jahr herumgeschlagen habe.1/2 Dieser Roman erschien 1877: Anna Karenina. Anlõ¯lich der Einweihung des PuÜkin-Denkmals in Moskau zitierte Turgenev Sõtze Merimees (der PuÜkins Prosa ins Franz÷sische ³bersetzt hatte): +... Ihre Dichtung sucht vor allem die Wahrheit, die Sch÷nheit stellt sich dann von selbst ein ... Bei PuÜkin erbl³ht die Poesie auf wundersame Weise wie von selbst aus der n³chternsten Prosa.1/2 Die einzige vollstõndige Ausgabe seiner Prosa erschien in den 20er Jahren, sie ist lõngst vergriffen. Seither mu¯te man sich mit Auswahlbõnden zufrieden geben, die den bewunderten Sprachk³nstler kaum erkennen lassen. +Was den russischen Leser verzaubert, ahnen wir nicht einmal ... wir k÷nnen nicht einmal vermuten, was uns entgeht1/2, schrieb Martin Mosebach (FAZ) in seiner Rezension ³ber PuÜkins Reise nach Arzrum. Von PuÜkin stammt das mittlerweile gefl³gelte Wort >K³rze ist die Schwester des Talents<. PuÜkins Knappheit ist nicht reduziert, nicht mager, sondern kommt aus einer F³lle des Erlebens, die auf Adjektiva und Nebensõtze verzichten kann. Seine Prosatexte sind Wortkunstwerke, die wie Gedichte gebaut sind, in denen es auf jedes einzelne Wort ankommt. Peter Urbans neue _bersetzung gibt PuÜkins schmucklosen Stil, seine K³rze und Genauigkeit wieder und kommentiert, wo n÷tig, so da¯ auch die ironischen Pointen der PuÜkinschen Lakonie dem heutigen Leser begreifbar werden.



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