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Tagebuch-Suiten 1898-1902

von Antony Beaumont, Susanne Rode-Breymann, Alma Mahler-Werfel (Buch)

  • ISBN:3-596-15220-8
  • EAN:9783596152209
  • Veröffentlichungsdatum:März 2002
  • Gewicht in g:641
  • Reihe:Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe
  • Seiten:880

Kurzbeschreibung:

Schon in jungen Jahren wurde Alma Mahler-Werfel Schülerin und Freundin berühmter Männer: des Komponisten Alexander Zemlinsky, des Malers Gustav Klimt und vor allem Gustav Mahlers, den sie 1902 heiratete. "Ihre Kunstleidenschaft und ihre Leidenschaft für Künstler waren eine Einheit: sie konnte einen Mann nicht lieben oder mit ihm befreundet sein, von dessen Werk sie nicht bezaubert oder hingerissen war..." Das Bild, das die junge Alma in den hier vorliegenden Tagebucheintragungen von sich selbst gibt, zeigt sie bei aller eingestandenen "Leichtsinnigkeit" als eine selbstbewußte junge Frau, die sich in bezug auf Kunst und Künstler durchaus ihres sicheren Instinkts bewußt war.

Autorenportrait:



Alma Mahler-Werfel, Tochter des Malers Emil Jakob Schindler, Stieftochter des Malers Karl Moll, wurde 1879 in Wien geboren. 1902 heiratete sie Gustav Mahler, 1915, nach kurzer, leidenschaftlicher Beziehung zu Oskar Kokoschka, den Architekten Walter Gropius, und 1929 Franz Werfel, mit dem sie1938 in die USA emigrierte. 1964 starb sie in New York. 1960 erschien ihre Autobiographie >Mein Leben<. (Fischer Taschenbuch Bd. 20545).



Beschreibung:

Alma Mahler-Werfel war, so hat es Willy Haas einmal formuliert, »erlebnishungrig und lebenshungrig«. Und sie hat das Erlebte von Jugend an im Tagebuch fixiert und später anhand dieser Aufzeichnungen erzählt. Schon früh wurde sie Schülerin und Freundin berühmter Männer: des Komponisten Alexander Zemlinsky, des Malers Gustav Klimt und vor allem Gustav Mahlers, den sie im März 1902 heiratete.

»Lese ich im Tagebuch«, schreibt der Mitherausgeber Antony Beaumont, »so kommt’s mir vor, als ob man einen Vorhang hebt, und dahinter steht das Wien der Jahrhundertwende in voller Pracht und zum Greifen nahe. Die Vitalität des täglichen Lebens, Augenzeugenberichte von historischen Ereignissen der Kunst- und Musikwelt, einmalige Einblicke in das Sozialverhalten und die Redensarten des homo austriacus – dies alles zeichnet das Buch als einmaliges Dokument aus.«

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