Ein AutorInnenteam unter der Leitung von Karl Vocelka legt eine grundlegende
Darstellung der Entwicklung Wiens zur europäischen Metropole im Schatten
des habs-burgischen Hofes vor, in der die politischen Abläufe und die Strukturen
der Verwaltung ebenso Berücksichtigung finden wie die Aspekte der Bevölkerungs-,
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, der Religions- und Bildungsgeschichte,
der Kunst- und Kulturgeschichte wie auch die Geschichte der Umwelt. Die
beiden leitenden Archivare am Wiener Stadt- und Landesarchiv legen in Kooperation
mit einem hochrangigen Team von Fachleuten diese neue Wiener Stadtgeschichte
vor, die auf drei Bände konzipiert ist und den zeitlichen Bogen von den
vorgeschichtlichen Anfängen bis zur Gegenwart abdeckt. Die im Zweijahresabstand
erscheinenden Bände weisen eine im Kern chronologische Abfolge auf und
werden jeweils von mehreren Fachleuten erarbeitet. Diese Stadtgeschichte
ist bestrebt, die Balance zwischen hoher wissenschaftlicher Seriosität
mit den neuesten Forschungsergebnissen und einer möglichst viele Interessierte
ansprechenden Darstellung zu erreichen. Abbildungen unterstützen und verdeutlichen
die Ausführungen.
Dr. phil. Peter Csendes, geboren 1944, ist stellvertretender Direktor des Wiener Stadt- und Landesarchivs und Privatdozent für Geschichte des Mittelalters und historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien.
Professor Ferdinand Opll, geb. 1950, ist Direktor des Wiener Stadt- und Landesarchivs. Er veröffentlichte zahlreich zur österreichischen und Wiener Geschichte sowie zur Geschichte der Staufer.
Prof. Karl Vocelka lehrt Österreichische Geschichte an der Universität Wien. Er ist durch zahlreiche einschlägige Publikationen zu diesem Thema ausgewiesen.
Anita Traninger, geb. 1969, ist wissenschaftliche Assistentin am Institut für Romanische Philologie der FU Berlin. Arbeitsschwerpunkte: intellectual history und europäische Literatur der Frühen Neuzeit, Streitkulturen, Grenzphänomene von Fiktionalität
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