Kurzbeschreibung:
»In seinem Buch >Das Dosenmilch-Trauma< beschreibt er auf ironische Weise seine Kindheit und Jugend.« Sächsische Zeitung, 3./4.11.07
»Jess Jochimsen ist ein begnadeter Schilderer von Kindheits-Katastrophen.« Süddeutsche Zeitung »Jochimsen als Stand-up-Poet ist einfach eine Wucht. Er schreibt private, politische, zärtliche, brutale Texte, und wenn er sie vorliest, kommt man aus dem Lachen kaum noch heraus. Wer hätte gedacht, dass Literatur so einen Spaß machen könnte?« BZ
»Hallo Herr Jochimsen! Also, es gibt in meinem Leben 2 Wahrheiten (mindestens). Erste: Ich habe über kein Buch je so viel gelacht wie über Ihr Dosenmilch-Trauma. Ich habe seinerzeit Kunden auf einen Stuhl vor meinen Laden gesetzt in die Sonne und habe den Ahnungslosen das Buch in die Hand gegeben und sie gebeten, 15 Minuten darin zu lesen Spätestens nach 5 Minuten hörte man das erste Schreien vor der Tür, das dann auch nicht mehr abbrach. Passanten blieben stehen, Leute stiegen aus dem Bus aus, der vor dem Laden hielt und sprachen mit den atemlosen Lesern und der beste Gag: Zwei Müllfahrer haben sich das Spektakel ein paar Tage angeschaut (tägliche Pause, Bäcker gegenüber) und haben dann in 10er Packs gekauft. Ich habe am Ende hunderte in meiner Essener Buchhandlung verkauft und viele Lesungen damit gemacht, gerne mit der Weihnachtsgeschichte. Daher saß ich auf der letzten Buchmesse auch im Publikum, als Sie in einem Nebensaal ein Interview gaben und aß das wohl schlechteste Würstchen Deutschlands. Danach habe ich Sie angesprochen.
Wahrheit 2: Ich gebe eh nicht eher Ruhe, bis wir Sie hier haben.
Gruß aus dem heute sehr nassen und regnerischen Iserlohn,
Andrea Reichart, Literaturhotel Franzosenhohl, Iserlohn«
Rezension:
"In seinem Buch Das Dosenmilch-Trauma beschreibt er auf ironische Weise seine Kindheit und Jugend."
Sächsische Zeitung 04.11.2007
Beschreibung:
›Das Dosenmilch-Trauma‹ ist eine Zeitreise der etwas anderen Art durch eine Kindheit und Jugend, wie sie schlimmer nicht hätte sein können. Aufgewachsen als Kind der beiden einzigen bayerischen 68er (»Mama und Papa hatte ich nicht, ich mußte immer Eberhard und Renate sagen!«), macht Jess Jochimsen klar, warum seine Generation heute so ist, wie sie ist. Was bedeutet es, wenn die Eltern auf Che Guevara und freie Liebe stehen, man selbst aber Wickie und Winnetou als Helden auserkoren hat und ›La Boum‹ für den Gipfel der Erotik hält? Was wird aus einem, der von Freaks erzogen wurde und eigentlich immer normal sein wollte?
Die Stories dieses Buches, mal grotesk, mal liebevoll komisch, verdichten sich zu einem irrwitzigen Roman des Erwachsenwerdens, zu einem präzisen Bild der heutigen Endzwanziger, deren wichtigste Frage nie »links oder rechts?« war, sondern »Geha oder Pelikan?«.
»Jess Jochimsen ist ein begnadeter Schilderer von Kindheits-Katastrophen.« Süddeutsche Zeitung