Naturforscherin, Künstlerin und Verlegerin - das Leben einer außergewöhnlich talentierten und modernen Frau zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert. Als erste entdeckte Maria Sibylla Merian die Geheimnisse des Schmetterlingslebens. Nach dem Scheitern ihrer Ehe mit dem Maler Johann Andreas Graff begegnete sie in Holland ihrer großen Liebe, einem Gelehrten. 1699 wagte sie eine Reise nach Südamerika, um ihre geliebten "Sommervögel" zu studieren. Ihr 1705 erschienenes Buch über die Insektenwelt Surinams begründete ihren Ruhm als Naturforscherin.
Naturforscherin, Künstlerin und Verlegerin - das Leben einer außergewöhnlichen Frau zwischen 17. und 18. Jahrhundert Sie war Naturforscherin, Künstlerin und Verlegerin: Maria Sibylla Merian (1647-1717), Tochter des berühmten Kupferstechers Matthäus Merian. Schon in Jugendjahren regte sich in ihr der Forschungsdrang, der sie zeitlebens fesseln sollte und dem sie nachging, ohne jemals eine akademische Ausbildung genossen zu haben. Ihre Leidenschaft galt den Schmetterlingen. Und so brach sie mit 52 Jahren - nach dem Scheitern ihrer Ehe mit einem Maler - 1699 zu einer Reise nach Südamerika auf, um ihre geliebten �Sommervögel� zu studieren. Ihr 1705 erschienenes Buch über die Insektenwelt Surinams begründete ihren Ruhm als Wissenschaftlerin.
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