Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Abbildungen. Heinrich Heine (1797-1856), Dichter der >Loreley< und des >Wintermärchens<, gilt weltweit neben Goethe als bedeutendster deutschsprachiger Dichter des 19. Jahrhunderts. Er war Jude und Europäer, Aufklärer und Romantiker, Idealist und Materialist, zeitenthobener Dichter und marktorientierter Berufsschriftsteller, utopischer Rationalist und Träumer mit gespenstisch scharfen Visionen. Im Streit mit Politik und Gesellschaft, Mäzenen und Kollegen, unter dem Druck entwürdigender Abhängigkeiten und nach vielen Rückschlägen entwickelte er immer wieder neue Überlebensstrategien.
Durchgehend vierfarbig mit zahlreichen Abbildungen.
Heinrich Heine (1797-1856), Dichter der "Loreley" und des "Wintermärchens", gilt weltweit neben Goethe als bedeutendster deutschsprachiger Dichter des 19. Jahrhunderts. Er war Jude und Europäer, Aufklärer und Romantiker, Idealist und Materialist, zeitenthobener Dichter und marktorientierter Berufsschriftsteller, utopischer Rationalist und Träumer mit gespenstisch scharfen Visionen. Im Streit mit Politik und Gesellschaft, Mäzenen und Kollegen, unter dem Druck entwürdigender Abhängigkeiten und nach vielen Rückschlägen entwickelte er immer wieder neue Überlebensstrategien.
Michael Werner, geboren 1946, studierte Germanistik, Romanisti, und Gecshichte in Freiburg, München und Bonn, wo er 1972 über Heine promovierte. Seit 1969 lebt er in Paris. Von 1975 bis 1985 leitete er die Heien-Forschungsgruppe im Centre National de la recherche scientifique (C.N.R.S), 1980 wurde er zu Professor am C..N.R.S ernannt, von 1986 bis 1994 war er Direktor der interdisziplinären Forschungsgruppe "Transferts culturels franco-allemands". Seit 1992 lehrt er als Professor an der Ecole des hautes etudes en sciences sociales in Paris und ist Leiter des dortigen Deutschlandzentrums.
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