Der Band bietet eine Orientierung über das noch junge Fach der Kulturwissenschaft.Analysiert werden die universitären Voraussetzungen und Einrichtungen,die historischen Traditionen und die internationalen Einflüsse, die zuden kulturwissenschaftlichen Neugründungen in Deutschland geführt haben.Kulturwissenschaft ist interdisziplinär. Deshalb werden die Überschneidungenmit den Nachbardisziplinen ebenso beschreiben wie die Unterschiede zu ihnen.Dabei treten die Gegenstandsfelder, die theoretischen Modelle und methodischenFragehaltungen des Fachs hervor.
Beschrieben wird die kulturelle, politische und ökonomische Entwicklung des Subkontinents vom präkolumbischen Amerika über die Kolonialzeit bis in die Gegenwart. Exemplarisch werden insbesondere Mexiko und Argentinien in den Blick genommen. Ausschlaggebend ist der kulturwissenschaftliche Ansatz, der die facettenreichen historischen Aspekte der 'Neuen Welt' eng aufeinander bezieht, etwa die viel diskutierte(n) kulturelle(n) Identität(en) Lateinamerikas. - Ein nützliches Buch für Studierende der Hispanistik ebenso wie für Lateinamerika-Reisende.
Hartmut Böhme ist Professor für Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin. Die Themen seiner Publikationen sind ausgesprochen vielfältig: Er beschäftigte sich in Einzelstudien mit den Schriftstellern Hans Henny Jahnn und Hubert Fichte, schrieb eine Geschichte des Mythos in der abendländischen Kultur und nahm wiederholt zur Rolle der Geschichte und Literatur in den modernen Kulturwissenschaften Stellung. 2006 erhält er den Dr. Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung.
Dr. Lothar Müller ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht.
Peter Matussek, geb. 1955, lehrt am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin.§
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