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Anmerkungen zu Hitler - Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe

   von Sebastian Haffner

buch.de-Verkaufsrang:
38511
ISBN-10:
3-596-23489-1
ISBN-13:
978-3-596-23489-9
Erschienen:
2006
Sofort lieferbar
Aus der Reihe:
«Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
1981.
Seitenzahl:
192
Gewicht:
149 g
Auflage:
26.Auflage
Erschienen bei:
Fischer Taschenbuch Verlag

Kurzbeschreibung

�Gewissermaßen in Widerlegung des bekannten Wortes von Karl Kraus, daß ihm zu Hitler nichts mehr einfalle, legt der deutsch-britische Publizist Sebastian Haffner ein neues unorthodoxes Buch über den deutschen Diktator vor, in welchem der Autor demonstriert, daß man sehr wohl noch in ganz anderer Weise an das Hitler-Phänomen herangehen kann, als das in der Literaturflut der letzten Jahre geschehen ist.� Mit diesen Worten eröffnete die Neue Zürcher Zeitung ihren Kommentar zum Erscheinen des weithin aufsehenerregenden Hitler-Buches. Kaum ein herausragender Rezensent ließ es sich nehmen, den Band demonstrativ ausführlich zu besprechen. Monatelang führten die Anmerkungen des kenntnisreichen Außenseiters die Bestsellerlisten an. In sieben eigenständigen Kapiteln mit den Titeln 'Leben', 'Leistungen', 'Erfolge', 'Irrtümer', 'Fehler', 'Verbrechen' und 'Verrat' versucht der Autor, das Phänomen Hitler von verschiedenen Seiten, unter verschiedenen Aspekten und an verschiedenen Schlüsselstellen seiner Lebenskonstellation zu erhellen - einer Lebenskonstellation, die uns mit ihren abrupten Brüchen und Sprüngen und ihren politischen Erlösungs- und Rettungsmythen noch immer Rätsel aufgibt.

Portrait

Geboren wurde Sebastian Haffner als Raimund Pretzel im damaligen Bezirk Prenzlauer Berg. Nach Abschluss des Gymnasiums studierte er Jura und trat anschließend in den Staatsdienst ein. Er verließ diesen aber bereits 1933 aus Protest gegen den nun an die Macht gekommenen Nationalsozialismus. Er emigrierte im August 1938 nach England, wo seine jüdische Verlobte bereits auf ihn wartete. Hier schrieb er mit Germany: Jekyll and Hyde eine in politischen Kreisen viel beachtete Analyse der innerdeutschen Verhältnisse. Um seine in Deutschland verbliebene Familie nicht zu gefährden, legte er sich das Pseudonym Sebastian Haffner zu. Unter seinem Mentor David Astor schrieb Haffner für den Londoner Observer die nächsten 19 Jahre und stieg zeitweilig zum heimlichen Chefredakteur auf. Haffner stand hinter den demonstrierenden Studenten der 68er-Bewegung.



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