Komplexe Begriffe und Denkvorgänge wickelt er mit traumwandlerischer Sicherheit ab: kein Buch für die Spezialisten, sondern für Juristen, Ärzte, Naturwissenschaftler, Psychiater, Kriminologen, Theologen, Psychoanalytiker - und für den "Philosophiestudenten in Zeitnot, denn es handelt sich um eine Art Kurzfassung der 644 Seiten meines 1988 erschienenen Buches über die Theorie des Determinismus". Die Digest-Form lässt manches angedeutet im Raum der Diskussion schweben und verleiht dem Buch einen angenehmen narzisstischen Charme. Ein philosophisch-praktischer Ratgeber zur Lebensführung und zu Problemen wie Ursache/Wirkung, Handeln an sich, Bestürzung und Bejahung oder Strafen. Honderich argumentiert dialogisch, im Dialog mit sich selbst, ein Sokrates, der keinen Gegenüber braucht. Süddeutsche Zeitung
Ted Honderich war ordentlicher Professor am University College London und Gastprofessor in Yale und New York. Er ist Herausgeber des "Oxford Compendium to Philosophy".
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