Kurzbeschreibung:
Mit dem Zusammenbruch des Realsozialismus wurde die Marxsche
Theorie fragwürdig. Zwischen pauschaler Todeserklärung und trotziger Verteidigung schien
kein Platz für eine wirkliche Diskussion Marxscher Texte und ihrer intellektuellen
Zusammenhänge.
Michael Heinrichs überarbeitete und durch einige Abschnitte ergänzte Arbeit bildete hier
einen Kontrapunkt. In seiner am "frühen" wie am "späten" Marx ansetzenden
Untersuchung setzt er die Marxsche Ökonomiekritik sowohl zur Klassik wie zur Neoklassik
in Beziehung und legt dabei tiefgreifende Ambivalenzen frei.