Peter Gross analysiert die Verheißungen und Widersprüche des Fortschrittsgedankens in einer offenen Gesellschaft, die keine ernstzunehmenden Feinde mehr hat. Er beschreibt die individuellen und gesellschaftlichen Folgen des unendlichen Begehrens nach Mehr. Er fragt, ob die abendländische Fortschrittslektion angesichts schwindender Ressourcen und knapper werdender Verteilungsspielräume relativiert werden muß. Er stellt zur Diskussion, ob die Anerkennung von Unterschieden, ob Differenzakzeptanz die Gegenformel sein könnte zur transpolitischen Programmatik einer endlosen Ausfaltung immer neuer Möglichkeiten und Teilhabehoffnungen.
Peter Gross (Dr. rer. pol. habil.) ist Autor und Publizist. Er hatte Professuren für Soziologie an der Universität Bamberg und an der Universität St. Gallen (HSG) inne. Er ist tätig in Weiterbildung und Beratung sowie Mitglied von PEN-International.
€ 15,00