Dieses Buch stellt die Geschichte der Kurtisanen in Japan von den Anfängen bis zur Gegenwart in ihrem gesellschaftlichen und kulturellen Kontext aus der Perspektive dar und rückt, so weit es die Quellen zulassen, ihr künstlerisches Selbstverständnis in den Mittelpunkt. Diese Sichtweise führt zum Abschied von manchem Klischee, das etwa Kurtisanen zu Luxusdirnen oder Samurai zu edelmütigen Helden stilisiert. Auch die von männlichen Kunden und Autoren hoch gepriesenen Freuden des Unterhaltungsgewerbeserscheinen aus der Sicht der Kurtisanen meist in erheblich glanzloserem Licht.
Das Buch ist diachronisch angelegt, weil die traditionelle Einteilung der japanischen Epochen in den meisten Fällen auch markante Abschnitte der Kurtisanengeschichte umreißt. Das Altertum nimmt aufgrund der kargen Dokumentation zwangsläufig einen schmaleren Raum ein, während Heian- und Edozeit, Epochen besonderer Bedeutung für die Kurtisanengeschichte, eingehender berücksichtigt werden. In dieser historischen Darstellungkann die Gegenwart nur in Form eines Überblicks gewürdigt werden, was auch der marginalen Bedeutung des heutigen Kurtisanentums entspricht. Aus jeder Epoche werden die Eigenheiten des zeitgenössischen Kurtisanenwesens, seine Anpassung an die Veränderungen der gesellschaftlichen, kulturellen und historischen Umwelt, neue Bräuche und Strömungen sowie möglichst auch das Image der Kurtisanen in der Gesellschaft aufgezeichnet, so daß sich die Entwicklungslinien vom Altertum bis zur Neuzeit leichtverständlich nachvollziehen lassen.
Dieses Buch versucht, die Geschichte der Kurtisanen in Japan von den Anfängen bis zur Gegenwart in ihrem gesellschaftlichen und kulturellen Kontext aus der Perspektive der Kurtisanen darzustellen und dabei, so gut es die Quellen zulassen, ihr künstlerisches Selbstverständnis in den Mittelpunkt zu rücken.
Das Buch ist diachronisch angelegt, weil die traditionelle Einteilung der japanischen Epochen in den meisten Fällen auch markante Abschnitte der Kurtisanengeschichte umreißt. Aus jeder Epoche werden die Eigenheiten des zeitgenössischen Kurtisanenwesens, seine Anpassung an die Veränderungen der gesellschaftlichen, kulturellen und historischen Umwelt, neue Bräuche und Strömungen sowie möglichst auch das Image der Kurtisanen in der Gesellschaft aufgezeichnet, so daß sich anhand dieser Darstellung die Entwicklungslinien vom Altertum bis zur Neuzeit leichtverständlich nachvollziehen lassen.
Teil I: Magische Kräfte der Weiblichkeit. Kurtisanen in Vorzeit und Altertum (bis 794) / Teil II: Sangesgöttinnen in Menschengestalt. Kurtisanen in der Heian-Zeit (794-1185) / Teil III: Marketenderinnen der Unterhaltungszeit. Kurtisanen in der Kamakura-Zeit (1185-1333) / Teil IV: Wohlfeile Ware der Menschenhändler. Kurtisanen in der Muromachi- und Momoyama-Zeit (1333-1603) / Teil V: Sklavinnen im Bambus-Käfig. Kurtisanen in der Edo-Zeit (1603-1868) / Teil VI: Magierinnen der guten alten Zeit. Kurtisanen im modernen Japan (seit 1868)