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Islam und Friedensvölkerrechtsordnung. Forschungen aus Staat und Recht, Band 84

   von Dietrich F. R. Pohl

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-211-82054-X
ISBN-13:
978-3-211-82054-4
Erschienen:
1988
Titel voraussichtlich versandfertig innerhalb 3 Wochen.
Aus der Reihe:
«Forschungen aus Staat und Recht»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
1988. XXI, 23 cm
Seitenzahl:
174
Gewicht:
308 g
Erschienen bei:
Springer, Wien

Beschreibung

Gegenstand dieses Buches ist die problematische Beziehung des islamischen Rechts zum modernen Völkerrecht. Dabei wird erstmals das klassische Recht in seiner eigenen Systematik dargestellt, unter Auswertung der wichtigsten arabischen Quellen dieser Zeit. Im Ergebnis zeigen sich die dogmatischen Unvereinbarkeiten der Rechtssysteme: wo im Friedensvölkerrecht 'Staatenbeziehungen' und 'Frieden' stehen, setzt der Islam 'Gemeinschaft der Gläubigen' und 'Heiligen Krieg', den gihád. Vor diesem Hintergrund wird aber auch verständlich, wo Rechtsformen im Islam anzusetzen haben. Der Autor untersucht am Beispiel Ägyptens die 'Reform' dieses an sich unveränderlichen Rechts in der Moderne. Anhand von Rechtsgutachten und zentralen Werken islamischer Rechtsgelehrter wird der islamische Weg zum Völkerrechtskonsens gezeigt. Vor dem Hintergrund dieser Renaissance fundamentalistischer Bewegungen in vielen islamischen Staaten scheint jedoch die Störung des bisherigen Konsenses im Völkerrecht durchaus möglich; der Autor wirft mit diesem Buch die Frage nach der Einbringung nichteuropäischer Rechtstraditionen in dieses europäische Völkerrecht neu auf.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsübersicht: Das moderne Völkerrecht als Produkt europäischer Kultur- und Rechtsdominanz.- Die Konzeption 'internationaler' Beziehungen im klassischen islamischen Recht.- Die ägyptische Rezeption des Wandels zum modernen Völkerrecht.- Der rechtssubjektivierte islamische Staat im Völkerrechtssystem.- Literaturverzeichnis.- Namen- und Sachverzeichnis.

Kurzbeschreibung


Gegenstand dieses Buches ist die problematische Beziehung des islamischen Rechts zum modernen Völkerrecht. Dabei wird erstmals das klassische Recht in seiner eigenen Systematik dargestellt, unter Auswertung der wichtigsten arabischen Quellen dieser Zeit. Im Ergebnis zeigen sich die dogmatischen Unvereinbarkeiten der Rechtssysteme: wo im Friedensvölkerrecht 'Staatenbeziehungen' und 'Frieden' stehen, setzt der Islam 'Gemeinschaft der Gläubigen' und 'Heiligen Krieg', den gih d. Vor diesem Hintergrund wird aber auch verständlich, wo Rechtsformen im Islam anzusetzen haben. Der Autor untersucht am Beispiel Ägyptens die 'Reform' dieses an sich unveränderlichen Rechts in der Moderne. Anhand von Rechtsgutachten und zentralen Werken islamischer Rechtsgelehrter wird der islamische Weg zum Völkerrechtskonsens gezeigt.
Vor dem Hintergrund dieser Renaissance fundamentalistischer Bewegungen in vielen islamischen Staaten scheint jedoch die Störung des bisherigen Konsens im Völkerrecht durchaus möglich; der Autor wirft mit diesem Buch die Frage nach der Einbringung nichteuropäischer Rechtstraditionen in dieses europäische Völkerrecht neu auf.



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