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Erotische Massage

von Renate Weinberger, Kyle Spencer, Kenneth Ray Stubbs, Louise-Andree Saulnier (Buch)

  • ISBN:3-442-16472-9
  • EAN:9783442164721
  • Veröffentlichungsdatum:August 2003
  • Gewicht in g:157
  • Reihe:Goldmanns Taschenbücher
  • Seiten:160

Kurzbeschreibung:

Mit erotischer Massage können Männer und Frauen ihre Sinne für die ekstatische tantrische Liebe öffnen und nie gekannte Lust und Erfüllung geben und empfangen. Über 100 detailgetreue Illustrationen und Anleitungen führen in die Geheimnisse der fernöstlichen Partnermassage ein und erklären die rituellen Bewegungen und ihre Wirkungen. Die sinnlichen Berührungen stimulieren Körper und Geist und steigern die Empfindsamkeit und Genussfähigkeit bei der Liebe.







Leseprobe:

Zur Einstimmung


Akzeptanz
steht im Mittelpunkt der tantrischen Lehre. Das Ganze umfassend, tauchen wir ein in die Welt der Dualität - in die Harmonie zu zweit.


Tantra ist
heiliger Sex, spiritueller Sex, sexuelle Spiritualität.


Tantrische Massage
wie ich sie Ihnen in diesem Buch zeige, basiert auf dieser tantrischen Sicht, die Sex als Brücke zwischen Körper und Geist zweier Menschen betrachtet.


Tantrische Berührungen
wecken die facettenreichen sexuellen und spirituellen Dimensionen, die in Ihnen schlummern. Sie führen Sie zur wundervollen Akzeptanz und offenbaren Ihnen erfüllte Zweisamkeit.


Erotische Massage
ist ein Tanz der Energie, ist ein Tanz der Liebe.


Ein Buch für Liebende
Dieses Buch ist ein Buch der Liebe. Es ist für Sie und den Menschen, den Sie lieben, bestimmt - sei es Ihr Freund, Ihre Freundin, Ihre Ehefrau, Ihr Ehemann, Ihre Geliebte oder Ihr Geliebter.


Die Bezeichnung
Ihres Verhältnisses zueinander spielt überhaupt keine Rolle, nur Ihre Gefühle füreinander.
Vielleicht sind Sie beide Liebende, die den Weg zur vertrauensvollen, innigen Freundschaft suchen.
Vielleicht sind Sie Freunde, die auf Entdeckungsreise gehen wollen, um Liebende zu werden.
Wichtig ist nur, dass bei allem, was Sie beide tun, zwischen Ihnen vollkommene Überstimmung herrscht.


Was tantrische Massagen sind
Bei den Massageanleitungen in diesem Buch geht es nicht allein um das Erlernen der Massagetechniken!


Aus tantrischer Sicht
sind Massagen zärtliche Berührungen, die man - je nach Stimmung - selbst ausführt oder von dem anderen empfängt. Die Massagen sollen beiden gut tun und für beide höchst genussvoll, aufregend und erregend sein.


Die meditativen Tantra-Massagen
sprechen eine Sprache ohne Worte, schenken Momente jenseits aller Zeit, und sie sind wie ein Loblied, das Zärtlichkeit, sinnliche Lust und eine erfüllte Zweisamkeit preist.


Seien Sie offen für alles
Erwarten Sie erst einmal nichts, seien Sie einfach offen für alles, was geschieht. Der eine, der andere oder alle beide können Lust spüren, aber auch einschlafen, in Lachen oder in Tränen ausbrechen. Rechnen Sie mit allem, sei es Schönes oder Unerwartetes. Alles ist gut für Sie beide!


Vielleicht haben Sie Sex
vor, während oder nach der Massage. Doch wenn Sie den Orgasmus als Ihr einziges Ziel anstreben, entgehen Ihnen mit einiger Sicherheit sehr viele andere lustvolle Genüsse.


Lassen Sie in jedem Moment
jedes Gefühl zu, tun Sie nichts dafür oder dagegen. Sich fallen zu lassen, zu versinken - das ist bei dieser Form der Massage die wundervolle Meditation.


Massage wird zur Kunst, wenn
Sie beide vollkommen aus sich herausgehen - sensibel und ganz bewusst.
Berühren Sie, und empfangen Sie
einfach nur die Berührungen. Entdecken Sie ihren Zauber, ihre Wirkungen -ohne Fragen zu stellen, möglichst ohne irgendwelche Erwartungen.


Lernen gehört dazu
Ganz ohne Lernen geht es allerdings nicht. Die Massagegriffe erfordern ein wenig Übung, damit man sie wirkungsvoll und einfühlsam einsetzen kann. So ähnlich wie Sie das Radfahren gelernt haben, sollten Sie auch die Massagetechnik erlernen. Sie wird Ihnen gewissermaßen in Fleisch und Blut übergehen, und Sie können sie fast unbewusst -intuitiv - einsetzen.


Ihre Berührungen
werden nicht nur Ihren Körper, sondern auch Ihren Geist und Ihre sexuelle Spiritualität ansprechen. Ihr Partner oder Ihre Partnerin wird gewiss entspannt und gern die genussvollen Freuden, die Ihre Hände spenden, empfangen.


Lassen Sie Ihre Hände, Ihre Finger,
Ihre Fingerspitzen fühlen, tasten, gleiten. Spüren Sie die Wölbungen, die Rauheit, die Weichheit, das Zarte - erforschen und spüren Sie jeden Zentimeter des Körpers eines Menschen, den Sie lieben.


Und spüren Sie sich selbst!
Was Sie brauchen
Einen Partner oder eine Partnerin, der oder die bereit ist, sich auf alle Berührungen einzulassen.
Einen ruhigen Platz, ganz gleich wo. Wichtig ist nur, dass Sie ungestört bleiben, damit Sie all den auftauchenden Gefühlen freien Lauf lassen können.
Je nach Witterung oder Umgebungstemperatur einen warmen oder kühlen Platz.
Massageöl, Gleitmittel.
Mindestens ein großes Badehandtuch.
Eine weiche, ebene Fläche, auf der Sie entspannt und ausgestreckt liegen und sich bewegen können. Das kann ein Bett sein, aber genauso gut ein ungestörtes Plätzchen an einem Sandstrand.
Wenn Sie den Fußboden wählen, sollten Sie eine Gymnastikmatte oder irgendeine andere weiche Polsterung verwenden. Eine harte Unterlage lenkt ab und begrenzt die Zeit, weil das Harte schnell als unbequem empfunden wird und vielleicht sogar Gliederschmerzen verursacht.
Wenn Sie mögen, lassen Sie im Hintergrund leise Musik spielen, die Ihren Ohren und Ihren Sinnen schmeichelt, Sie aber nicht ablenkt.


Tipps für die meditative Massage
Einige wenige Grundregeln sollen Ihnen helfen, die tantrische Massage aktiv oder passiv in all ihren wunderbaren Facetten zu genießen.


Konzentrieren Sie sich
vollkommen auf die Gegenwart, auf den unmittelbaren Augenblick - das Jetzt. Denken Sie nicht daran, was morgen oder übermorgen sein könnte. Stellen Sie möglichst keine Vergleiche mit irgendetwas Vergangenem, irgendwann einmal Erlebtem an.


Ihre Hände
sind ein sehr sensibles Werkzeug, mit dem Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner zart und liebevoll oder auch fest und fordernd berühren können. Auf jeden Fall sollten Sie nicht nur die Handflächen einsetzen, sondern auch alle Finger, um damit jede Körperkontur zu erforschen.


Ihre Bewegungen
sollten stets fließend sein. Sie sollten ineinander übergehen, sich ergänzen, und die eine sollte die nächste voller Zärtlichkeit vorbereiten.
Ihre persönlichen Empfindungen
und Ihre Art, sie in Form von Berührungen auszudrücken, sind wichtiger als die Massagetechnik.


Die Wünsche
des/der Massierten sind wichtiger als Ihre persönlichen Empfindungen.


Fordern Sie nichts
von sich selbst oder Ihrer Partnerin beziehungsweise Ihrem Partner, was auch nur den kleinsten Hauch eines Zwangs, des Unangenehmen oder etwas Unerwünschtem in sich trägt.


Seien Sie aber offen
für die Entdeckung neuer Welten. Seien Sie bereit für die Erweiterung Ihres Horizonts. Dazu kann auch die Überschreitung von Grenzen zählen.


Lassen Sie sich auf einen gefühl-und lustvollen Tanz ein!
Bitte merken!
Wenn sich Ihre Partnerin oder Ihr Partner während der Massage wohl fühlt, haben Sie alles richtig gemacht, unabhängig von jeder Theorie und Technik. Konkrete Anleitungen und grundsätzliche Tipps sind aber trotzdem nicht überflüssig, denn sie erleichtern Ihnen beiden den Weg zur erfüllten Zweisamkeit.


Variieren Sie beim Massieren
das Tempo. den Druck, den Rhythmus.


Wiederholen Sie
eine Berührung mehrmals hintereinander auf die gleiche Weise, streichen Sie also zum Beispiel im gleichen Tempo und mit gleichem Druck vier-, fünfmal vom Fußgelenk bis zum Oberschenkel. Diese Wiederholungen werden Sie beide gleichermaßen - und mitunter sehr schnell - erregen.


Der Bewegungsfluss
Wenn es in der Anleitung nicht anders angegeben ist, führen Sie die Streichbewegungen nach oben und nach unten aus, ohne die Hände vom Körper zu nehmen. Vermeiden Sie, wann immer möglich, das Aufsetzen und Hochnehmen der Hände - der Berühungsstrom sollte nahtlos fließen.
Setzen Sie Ihre Hände stets sanft und anfangs nur mit leichtem Druck auf, ganz gleich, welche Form der Berührung Sie ausführen möchten. Wenn Sie Ihre Hände plump auf die Haut klatschen, stört das die Harmonie Ihrer Zweisamkeit ebenso wie den Strom der schönen Empfindungen, der durch die intensiven Berührungen hervorgerufen wird.


Sanfter Druck
ist im Zweifelsfall immer besser als zu fester. Achten Sie auf die feinen Reaktionen Ihrer Partnerin oder Ihres Partners.


In der Stille liegt das Geheimnis
Sprechen Sie nach Möglichkeit wenig miteinander, lassen Sie die Massage - die Berührungen - das ausdrucksstarke Bindeglied zwischen Ihnen beiden sein.
Fragen Sie aber nach, wenn Sie die Reaktionen Ihrer Partnerin oder Ihres Partners nicht richtig einschätzen können oder wenn Sie bei dem anderen beziehungsweise bei sich selbst Unbehagen, Unsicherheit oder irgendetwas anderes Störendes spüren.


Sprechen Sie unbedingt
miteinander, wenn Sie das Bedürfnis haben, Ihren Gefühlen und den spontanen Empfindungen Ausdruck zu verleihen!
Finden Sie Ihre Mitte!
Wenn Sie der aktive Teil der Massage sind, atmen Sie konzentriert tief und langsam ein und aus, um sich selber zur Ruhe zu bringen.


Versuchen Sie, Ihre
innere Mitte zu finden. Je mehr Sie in sich ruhen, desto intensiver werden Sie den erregenden Genuss erleben.


Anmerkung zu den Anleitungen
Bis auf einige Ausnahmen lassen sich alle im Folgenden in Wort und Bild erklärten Massagen im Bett oder auf dem Fußboden ausführen. In den wenigen Fällen, in denen ein spezieller Massagetisch wünschenswert wäre, können Sie die Massage aber auch auf einem stabilen Tisch ausführen. Beim Fußboden wie beim Tisch sollten Sie nur - wie bereits gesagt - für eine bequeme Polsterung sorgen.
Sie müssen sich nicht strikt an die Massageanleitungen halten, doch sollten Sie diese niemals so abwandeln, dass die Massage Schmerzen verursacht oder das Wohlbefinden der/des Massierten in irgendeiner Weise beeinträchtigt.


Machen Sie kein Programm
für eine »Massagesitzung«! Ob Sie den ganzen Körper massieren oder nur die Arme, den Rücken oder die Füße, spielt überhaupt keine Rolle.


Genießen Sie die Berührungen und die Harmonie der Zweisamkeit.
Ihre Gesundheit
Bei jeder intimen Begegnung sollte die persönliche Gesundheit ein Thema sein, ganz gleich, ob Sie in einer dauerhaften Partnerschaft leben oder mit jemandem lediglich eine Nacht verbringen.


Sprechen Sie über Gesundheit, um
gegenseitiges Vertrauen zu gewinnen und um sich selbst, die Partnerin oder den Partnern vor gesundheitlichem Schaden zu bewahren.


Nehmen Sie Rücksicht
Hat einer von Ihnen eine Erkältung oder eine Grippe, entscheiden Sie bitte gemeinsam, ob Sie sich trotz möglicher Ansteckungsgefahr körperlich so nah sein möchten, wie dies bei einer erotischen Massage ja der Fall ist. Falls der/ die Kranke das Zusammensein ablehnt, sollte der andere die Entscheidung ohne Widerspruch akzeptieren.
Bei Hauterkrankungen sollten Sie die betroffenen Stellen beim Massieren unbedingt meiden, mitunter ist sogar ein Abdecken oder ein Verband sinnvoll, um versehentliches Berühren zu verhindern.
Fragen Sie Ihren Arzt, falls bei Ihnen Gesundheitsstörungen vorliegen, bei denen Sie sich nicht sicher sind, ob Massagen, wie sie in diesem Buch gezeigt werden, problemlos sind. So sollten Sie zum Beispiel bei Herz-Kreislauferkrankungen und nach Gelenkverletzungen sowie Knochenbrüchen mit dem behandelnden Arzt sprechen, bevor Sie sich massieren lassen.


Safer Sex
ist kein Modewort, sondern ein ernstes Thema, mit dem Sie sich beschäftigen sollten, selbst wenn Sie in einer dauerhaften Beziehung leben.


Informieren Sie sich gemeinsam!
HIV beziehungsweise AIDS sind heute die gefürchtetsten Krankheiten, die durch den Kontakt mit fremden Körpersäften übertragen werden. Doch auch Infektionskrankheiten wie Tripper oder Chlamydien sind - entgegen der allgemeinen Meinung - noch nicht aus der Welt geschafft.
Einige grundsätzliche Hinweise zum Safer Sex finden Sie am Ende dieses Buches. Sie sollten sich jedoch - ganz gleich, in welchem Alter Sie gerade sind - ausführlich über die sichere sexuelle Vereinigung informieren.
In fast jeder Stadt gibt es AIDS-Beratungsstellen, die nicht nur Betroffenen mit Rat und Tat zu Seite stehen, sondern auch jedem anderen Menschen kompetente Auskunft geben. Und nicht zuletzt finden Sie in jeder Buchhandlung sehr leicht verständliche Fachliteratur.


Verwenden Sie Kondome, um
sich und andere zu schützen und gegebenenfalls auch, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden.


Genießen Sie den Sex, vergessen Sie jedoch nie Ihre Verantwortung sich und anderen gegenüber!


Vorbereitungen
Auf die Frage, wo die Massage stattfinden soll, gibt es eine einfache Antwort: Überall dort, wo Sie sich beide rundum wohl fühlen und ungestört sind - und Sie natürlich niemand anderen stören. Das kann in Ihrer Wohnung sein, aber auch genauso gut in freier Natur.
Haben Sie sich draußen ein ruhiges Plätzchen ausgesucht, sollten Sie einige schlichte praktische Dinge erwägen.
Nehmen Sie eine ausreichend große Decke mit. Hüten Sie sich vor der Sonne. Auf den Wogen der Zärtlichkeit vergisst man leicht die unangenehmen oder gefährlichen Folgen für die Haut nach zu langer Sonneneinstrahlung.
Wenn Sie sich für Ihr Zuhause entschlossen haben, stellen Sie das Telefon ab, und sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder Sie nicht stören können.
Achten Sie auf eine Umgebungstemperatur, die auch für den nackten Körper angenehm ist. Decken Sie eventuell die Körperpartien, die gerade nicht massiert werden, mit einem großen Handtuch oder einer leichten Decke zu.
Sie sollten sich während der gesamten Massage wohlig warm fühlen. Ein Frösteln verspannt nicht nur die Muskeln, sondern unterbricht auch den sinnlichen Strom der lustvollen Berührungen.


Für den Zauber des Trantra
brauchen Sie Zeit und Ruhe, wenn Sie ihn in Vollendung - voller Zärtlichkeit und Leidenschaft - genießen wollen. Die sehr intensiven Empfindungen, die Sie in eine innige Vereinigung führen, entwickeln sich meist langsam.
Der richtige Zeitpunkt
Natürlich können Sie die Massagen, die Sie in diesem Buch finden, jederzeit durchführen, einzeln oder als Serie. Es spricht also nichts gegen spontan vorgenommene Massagen. Vor allem wenn Sie die Technik gut beherrschen, ist so ein sinnlicher Genuss einfach zur Entspannung oder auch als ein Bestandteil des Vorspiels eine herrliche Sache.
Doch ich kann nur empfehlen, die tantrische Massage auch zu nutzen, um besonderen Tagen und Stunden ein Glanzlicht aufzusetzen.


Verschönern Sie mit der Tantra-Massage
Ihren Geburtstag, Ihren Namenstag, Ihren Urlaub,
den Tag nach einer besonders stressigen Zeit, die Festtage des Jahres, kosmische Tage wie Neumond oder Vollmond, den Tag der Sonnenwende oder der Tagundnachtgleiche.


Hinweis für Schwangere
Tantrische Massagen eignen sich auch für werdende Mütter, die während der Schwangerschaft Zärtlichkeit und sanfte Berührungen ganz besonders zu schätzen wissen. Wählen Sie aber nur Massagen, die von der Schwangeren als angenehm und problemlos empfunden werden.
Falls Sie unsicher sind, fragen Sie bitte Ihren Arzt, welche Massagen im Einzelfall zu empfehlen sind.
Praktische Tipps
Sparen Sie nicht an den richtigen Zutaten und Gegenständen für Ihre erotische Massage. Das eine oder andere mag Ihnen überflüssig erscheinen, doch seien Sie offen und probieren Sie auch einmal etwas Ungewohntes aus.


Massageöl
ist die wichtigste Zutat, denn das Öl lässt die Hände reibungslos über den Körper gleiten und macht außerdem die Haut schön geschmeidig.
Ob Sie ein duftendes Öl verwenden oder ein neutrales, bleibt ganz Ihnen überlassen. Kaufen Sie das Massageöl in einem Fachgeschäft (Parfümerie, Body Shop, Apotheke), in dem Sie zunächst eine Probe bekommen, um zu testen, ob Sie allergisch darauf reagieren. Falls Sie noch nie ein Massageöl verwendet haben, ist eine kompetente Beratung beim Massageölkauf genauso wichtig wie beim Kauf einer Körpercreme.


Gleitmittel
auf Wasserbasis eignet sich für den Intimbereich besser als Massageöl, da vor allem die Schleimhaut der Vagina sehr empfindlich ist. Lassen Sie sich am besten in der Apotheke oder einem guten Sex-Shop beraten.


Massageöl - selbst gemischt
Wer gern ein Massageöl mit einem bestimmten Duft verwenden möchte, kann es problemlos und schnell selbst mischen.
Sie brauchen
100 Milliliter Trägeröl und 10 bis 20 Tropfen Aromaöl. Geben Sie die Zutaten in einen luftdicht verschließbaren Behälter. Zum Mischen und vor jedem Gebrauch das Massageöl kräftig schütteln.
Gute Trägeröle
sind Jojoba-, Traubenkern-, Mandel- oder Weizenkeimöl.


Tipp
Bis auf das Jojobaöl halten sich die genannten Öle nicht sehr lange, Sie sollten daher Ihr eigenes Massageöl immer wieder frisch mischen.
Eine erotische Wirkung
wird zum Beispiel folgenden Aromaölen
zugeschrieben:
Ingweröl,
Magnolienöl,
Rosenöl,
Ylang-Ylang-Öl.

Autorenportrait:

Kenneth Ray Stubbs ist Autor mehrerer Bestseller über „Tantrische Sexualität“ sowie „geheime Positionen beim Sex“. Er ist praktizierender Masseur und hat sich mit den westlichen und fernöstlichen Liebestechniken beschäftigt. Außerdem gibt er Kurse zu „Sex

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