Steigende Risiken bei strukturell rückläufigen Margen führen in der Kreditwirtschaft zu höheren Anforderungen an die Banksteuerung. Bank-Controlling muss die Voraussetzung für eine integrierte und wertorientierte Steuerung der Rendite-/Risikoposition des Gesamtinstituts liefern. Das Risikomanagement hat dabei seit etwa Anfang der 1980er Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen und erhält durch die umfangreichen Diskussionen um Basel II (Rating, Kreditportfoliomodelle) aktuell zusätzlich wichtige Impulse. Neben dem Ausfallrisiko sind vor allem auch die Marktpreisrisiken und hier insbesondere das Zinsänderungsrisiko stärker in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. Mittlerweile reichen viele zunächst in der Theorie entwickelte Konzepte, wie etwa Value-at-Risk-Analysen oder das Barwertkonzept zur Zinsbuchanalyse, weit in die betriebliche Praxis hinein. Michael Schulte und Andreas Horsch stellen die wesentlichen theoretischen Konzepte auf der Basis eines umfassenden Risk-Management-Ansatzes vor und erläutern ihre praxisbezogene Umsetzung.
Michael Schulte, 1941 in München geboren, in Bayern und Damaskus aufgewachsen, ist als Buch- und Hörspielautor bekannt. Für seine Biografien über Karl Valentin und Groucho Marx beispielsweise bekam er mehrere Literaturpreise. Er hat Erzählungen, Romane, Sachbücher und Biografien geschrieben, die in verschiedenen Verlagen erschienen sind. Sein Werk wurde mit mehreren Stipendien unterstützt und Preisen gewürdigt, zuletzt mit dem Literaturförderpreis der Stadt Hamburg.
€ 39,90