Wer verdient schon, was er verdient? - Gibt es ein Recht auf Arbeit? - Dürfen Arme früher sterben? - Soll man Fremden helfen? - Ist es gut, moralisch zu sein?
Der Philosophiedozent Walter Pfannkuche, nicht unbewandert in Fragen der praktischen Moral, hat ... einen spannend zu lesenden, überaus anregenden und zum Selber-Querdenken animierenden Band publiziert. Frankfurter Neue Presse Das sokratische Gespräch, fortgesetzt von der Verkäuferin Elsa Mertens in der Gegenwart: Sie will wissen, was hinter den Dingen steckt, warum ihr Gerechtigkeitsempfinden vielerorts so schmerzhaft aneckt, warum man fremden Menschen helfen soll, ob Arme früher sterben dürfen, - kurz, ob es überhaupt gut ist, moralisch zu sein. Ihre Gesprächspartner sind Industrielle, Gewerkschafter, Personalchefs, Auszubildende und Studenten. Sie vertreten dezidierte Standpunkte, denen die Verkäuferin mit einer gewissen Naivität und klugen Fragen entgegentritt. Das kleine Reclamheft passt in jede Jackentasche. Ein Vergnügen. Das Parlament
Lebensnahe Gespräche zu existenziellen Themen, u.a.: "Wer verdient schon, was er verdient?" (Problem der gerechten Entlohung) - "Dürfen Arme früher sterben?" (Gleichheit vor dem Tod) - "Soll man Fremden helfen?" (Verantwortung angesichts des Leidens in der Welt). Aufklärung par excellence.
Walter Pfannkuche, Jahrgang 1956, studierte an der Freien Universität Berlin Philosophie, Germanistik und Psychologie. Nach der Promotion 1987 war er zwei Jahre in einem Softwarehaus und in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit tätig. Von 1990 bis 1997 arbeitete er an der Technischen Universität Berlin und an der Georgetown University in Washington D. C. 1999 wurde er an der TU Berlin habilitiert. Nach Lehrtätigkeiten an den Universitäten in Leipzig, Washington und Konstanz arbeitet er zur Zeit als Privatdozent an der TU Berlin.§Seine Hauptarbeitsgebiete sind Ethik und Politische Philosophie.
€ 4,80