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Handbuch Gesundheitswissenschaften

von Klaus Hurrelmann, Oliver Razum, Ulrich Laaser (Buch)

  • ISBN:3-7799-0784-4
  • EAN:9783779907848
  • Veröffentlichungsdatum:August 2006
  • Gewicht in g:1896
  • Auflage:4. vollst. überarbeitete Auflage
  • Seiten:1280

Kurzbeschreibung:

In Deutschland werden Lehre, Forschung und Praxis in allen Fragen, diemit Gesundheit zu tun haben, sehr stark durch die Medizin in einem naturwissenschaftlich-biomedizinischausgerichteten Selbstverständnis geprägt. Sie ist - durchaus im guten Sinnedes Wortes - Krankheitswissenschaft par excellence. Immer deutlicher wirdaber, dass auch eine noch so effektive, biomedizinisch ausgerichtete Forschungund biomedizinisch gesteuerte Praxis den neuen Herausforderungen der Interdisziplinarität,der Gesundheitsförderung, der effizienten Steuerung und des globalen Gleichgewichtsnicht gewachsen ist.Das Handbuch Gesundheitswissenschaften nimmt in Erweiterung und Ergänzungder biomedizinischen Zugangsweisen sozial- und verhaltenswissenschaftliche,organisations- und managementbezogene, gesundheitsökonomische und gesundheitspolitischesowie ökologische Disziplinen auf, um eine genaue Bestandsaufnahme undProblemanalyse vorzunehmen und die nötigen interventiven, vor allem organisatorischenund institutionellen Konsequenzen abzuleiten und umzusetzen. Das Handbuchkommt dem wachsenden Bedarf entgegen, in Ausbildung und Praxis über einzuverlässiges Kompendium und Nachschlagewerk zu den Gebieten Gesundheitsmedizin,Gesundheitspsychologie, Gesundheitsbiologie, Gesundheitssoziologie, Gesundheitsökonomie,Gesundheitspädagogik, Gesundheitsrecht, Gesundheitspolitik sowie zu angrenzendenBereichen zu verfügen.Es behandelt sechs große Themenkomplexe: 1. TheoretischeGrundlagen der Gesundheitswissenschaften, 2. Methoden der Gesundheitswissenschaften,3. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung, 4. Lebenslage, Umweltund Gesundheit, 5. Versorgung mit Gesundheitsdiensten, 6. Organisationund Steuerung des Gesundheitswesens. Für Theoretiker und Praktiker derGesundheitswissenschaften im deutschen Sprachraum ist das Handbuch bereitsin der ersten Auflage zu einem Standardwerk geworden, das sowohl in derLehre an Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen als auch in Forschungund Praxis stark genutzt wird. Das Gebiet der Gesundheitswissenschaftenhat sich als ein Kristallisationsfeld für die einschlägige Forschung etabliert.Das Handbuch und seine starke Nutzung in Wissenschaft, Forschung und Praxishaben erheblich zu der Konsolidierung des im deutschen Sprachraum neuenFachgebietes beigetragen.

Beschreibung:

In Deutschland werden Lehre, Forschung und Praxis in allen Fragen, die mit Gesundheit zu tun haben, sehr stark durch die Medizin in einem naturwissenschaftlich-biomedizinisch ausgerichteten Selbstverständnis geprägt. Sie ist - durchaus im guten Sinne des Wortes - Krankheitswissenschaft par excellence. Immer deutlicher wird aber, dass auch eine noch so effektive, biomedizinisch ausgerichtete Forschung und biomedizinisch gesteuerte Praxis den neuen Herausforderungen der Interdisziplinarität, der Gesundheitsförderung, der effizienten Steuerung und des globalen Gleichgewichts nicht gewachsen ist.
Das Handbuch Gesundheitswissenschaften nimmt in Erweiterung und Ergänzung der biomedizinischen Zugangsweisen sozial- und verhaltenswissenschaftliche, organisations- und managementbezogene, gesundheitsökonomische und gesundheitspolitische sowie ökologische Disziplinen auf, um eine genaue Bestandsaufnahme und Problemanalyse vorzunehmen und die nötigen interventiven, vor allem organisatorischen und institutionellen Konsequenzen abzuleiten und umzusetzen.
Das Handbuch kommt dem wachsenden Bedarf entgegen, in Ausbildung und Praxis über ein zuverlässiges Kompendium und Nachschlagewerk zu den Gebieten Gesundheitsmedizin, Gesundheitspsychologie, Gesundheitsbiologie, Gesundheitssoziologie, Gesundheitsökonomie, Gesundheitspädagogik, Gesundheitsrecht, Gesundheitspolitik sowie zu angrenzenden Bereichen zu verfügen.
Es behandelt sechs große Themenkomplexe:
1. Theoretische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften
2. Methoden der Gesundheitswissenschaften
3. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung
4. Lebenslage, Umwelt und Gesundheit
5. Versorgung mit Gesundheitsdiensten
6. Organisation und Steuerung des Gesundheitswesens.
Für Theoretiker und Praktiker der Gesundheitswissenschaften im deutschen Sprachraum ist das Handbuch bereits in der ersten Auflage zu einem Standardwerk geworden, das sowohl in der Lehre an Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen als auch in Forschung und Praxis stark genutzt wird.
Das Gebiet der Gesundheitswissenschaften hat sich als ein Kristallisationsfeld für die einschlägige Forschung etabliert. Das Handbuch und seine starke Nutzung in Wissenschaft, Forschung und Praxis haben erheblich zu der Konsolidierung des im deutschen Sprachraum neuen Fachgebietes beigetragen.

Der Inhalt:

Vorwort zur Neuausgabe
Vorwort zur 1. Auflage 1993
Klaus Hurrelmann und Ulrich Laaser:
Entwicklung und Perspektiven der Gesundheitswissenschaften

1. Theoretische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften
Alfons Labisch und Wolfgang Woelk:
Geschichte der Gesundheitswissenschaften

Christoph Trautner und Michael Berger:
Medizinische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften

Irmgard Vogt:
Psychologische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften

Bernhard Badura und Petra Strodtholz:
Soziologische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften

Christiane Stock und Norbert Sachser:
Humanbiologische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften

2. Methoden der Gesundheitswissenschaften

Christel Deutschmann und Irene Guggenmoos-Holzmann:
Statistische Methoden der Gesundheitswissenschaften

Wolfgang Hellmeier, Helmut Brand, Ulrich Laaser und Angela Hort:
Epidemiologische Verfahren in den Gesundheitswissenschaften

Siegfried Geyer und Johannes Siegrist:
Sozialwissenschaftliche Verfahren in den Gesundheitswissenschaften

Wilhelm van Eimeren und Gerd Mann:
Methoden der Informatik in den Gesundheitswissenschaften

3. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung

Konrad Tietze, Dieter Schön und Thomas Ziese:
Epidemiologie von Gesundheit und Krankheit

Doris Bardehle und Rolf Annuß:
Gesundheitsberichterstattung

Ulrike Maschewsky-Schneider, Birgit Babitsch und Antje Ducki:
Geschlecht und Gesundheit

Jürgen Frhr. v. Troschke:
Gesundheits- und Krankheitsverhalten

Ulrich Laaser und Klaus Hurrelmann:
Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention

Rüdiger Bittner und Sonja Heller:
Ethik in den Gesundheitswissenschaften

4. Lebenslage, Umwelt und Gesundheit

Barbara Griefahn:
Arbeitswelt und Gesundheit

Rainer Fehr, Adriane-Bettina Kobusch und Heinz-Erich Wichmann:
Umwelt und Gesundheit

Petra Kolip:
Familie und Gesundheit

Andreas Mielck und Uwe Helmert:
Soziale Ungleichheit und Gesundheit

5. Versorgung mit Gesundheitsdiensten

Andreas Ryll:
Versorgung mit ambulanten medizinischen Einrichtungen

Karl Blum und Werner G. Fack-Asmuth:
Versorgung mit stationären medizinischen Einrichtungen

Johannes G. Gostomzyk:
Versorgungsleistungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD)

Helmut Remschmidt:
Versorgung und Versorgungseinrichtungen für psychisch kranke Kinder und Jugendliche

Manfred Bauer und Hartmut Berger:
Versorgungseinrichtungen für psychisch kranke erwachsene und alte Menschen

Erhard Olbrich:
Versorgung mit Rehabilitations- und Pflegeleistungen

Sabine Bartholomeyczik:
Versorgungsleistungen durch Pflege

Dieter Grunow:
Selbsthilfe

6. Organisation und Steuerung des Gesundheitswesens

Rolf Rosenbrock:
Gesundheitspolitik

Otto Backes und Frank A. Stebner:
Gesundheitsrecht

Hans Adam und Klaus-Dirk Henke:
Gesundheitsökonomie

Wilfried von Eiff:
Krankenhaus-Management

Friedrich W. Schwartz, Eva Maria Bitzer, Hans Dörning und Ulla Walter:
Evaluation und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen

Michael Arnold:
Gesundheitssystemforschung

Hans Jochen Diesfeld:
Internationale Gesundheitsprobleme

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Personenregister
Die Autorinnen und Autoren

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