Kurzbeschreibung:
In Deutschland werden Lehre, Forschung und Praxis in allen Fragen, diemit Gesundheit zu tun haben, sehr stark durch die Medizin in einem naturwissenschaftlich-biomedizinischausgerichteten Selbstverständnis geprägt. Sie ist - durchaus im guten Sinnedes Wortes - Krankheitswissenschaft par excellence. Immer deutlicher wirdaber, dass auch eine noch so effektive, biomedizinisch ausgerichtete Forschungund biomedizinisch gesteuerte Praxis den neuen Herausforderungen der Interdisziplinarität,der Gesundheitsförderung, der effizienten Steuerung und des globalen Gleichgewichtsnicht gewachsen ist.Das Handbuch Gesundheitswissenschaften nimmt in Erweiterung und Ergänzungder biomedizinischen Zugangsweisen sozial- und verhaltenswissenschaftliche,organisations- und managementbezogene, gesundheitsökonomische und gesundheitspolitischesowie ökologische Disziplinen auf, um eine genaue Bestandsaufnahme undProblemanalyse vorzunehmen und die nötigen interventiven, vor allem organisatorischenund institutionellen Konsequenzen abzuleiten und umzusetzen. Das Handbuchkommt dem wachsenden Bedarf entgegen, in Ausbildung und Praxis über einzuverlässiges Kompendium und Nachschlagewerk zu den Gebieten Gesundheitsmedizin,Gesundheitspsychologie, Gesundheitsbiologie, Gesundheitssoziologie, Gesundheitsökonomie,Gesundheitspädagogik, Gesundheitsrecht, Gesundheitspolitik sowie zu angrenzendenBereichen zu verfügen.Es behandelt sechs große Themenkomplexe: 1. TheoretischeGrundlagen der Gesundheitswissenschaften, 2. Methoden der Gesundheitswissenschaften,3. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung, 4. Lebenslage, Umweltund Gesundheit, 5. Versorgung mit Gesundheitsdiensten, 6. Organisationund Steuerung des Gesundheitswesens. Für Theoretiker und Praktiker derGesundheitswissenschaften im deutschen Sprachraum ist das Handbuch bereitsin der ersten Auflage zu einem Standardwerk geworden, das sowohl in derLehre an Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen als auch in Forschungund Praxis stark genutzt wird. Das Gebiet der Gesundheitswissenschaftenhat sich als ein Kristallisationsfeld für die einschlägige Forschung etabliert.Das Handbuch und seine starke Nutzung in Wissenschaft, Forschung und Praxishaben erheblich zu der Konsolidierung des im deutschen Sprachraum neuenFachgebietes beigetragen.
Beschreibung:
In Deutschland werden Lehre, Forschung und Praxis in allen Fragen, die mit Gesundheit zu tun haben, sehr stark durch die Medizin in einem naturwissenschaftlich-biomedizinisch ausgerichteten Selbstverständnis geprägt. Sie ist - durchaus im guten Sinne des Wortes - Krankheitswissenschaft par excellence. Immer deutlicher wird aber, dass auch eine noch so effektive, biomedizinisch ausgerichtete Forschung und biomedizinisch gesteuerte Praxis den neuen Herausforderungen der Interdisziplinarität, der Gesundheitsförderung, der effizienten Steuerung und des globalen Gleichgewichts nicht gewachsen ist.
Das Handbuch Gesundheitswissenschaften nimmt in Erweiterung und Ergänzung der biomedizinischen Zugangsweisen sozial- und verhaltenswissenschaftliche, organisations- und managementbezogene, gesundheitsökonomische und gesundheitspolitische sowie ökologische Disziplinen auf, um eine genaue Bestandsaufnahme und Problemanalyse vorzunehmen und die nötigen interventiven, vor allem organisatorischen und institutionellen Konsequenzen abzuleiten und umzusetzen.
Das Handbuch kommt dem wachsenden Bedarf entgegen, in Ausbildung und Praxis über ein zuverlässiges Kompendium und Nachschlagewerk zu den Gebieten Gesundheitsmedizin, Gesundheitspsychologie, Gesundheitsbiologie, Gesundheitssoziologie, Gesundheitsökonomie, Gesundheitspädagogik, Gesundheitsrecht, Gesundheitspolitik sowie zu angrenzenden Bereichen zu verfügen.
Es behandelt sechs große Themenkomplexe:
1. Theoretische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften
2. Methoden der Gesundheitswissenschaften
3. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung
4. Lebenslage, Umwelt und Gesundheit
5. Versorgung mit Gesundheitsdiensten
6. Organisation und Steuerung des Gesundheitswesens.
Für Theoretiker und Praktiker der Gesundheitswissenschaften im deutschen Sprachraum ist das Handbuch bereits in der ersten Auflage zu einem Standardwerk geworden, das sowohl in der Lehre an Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen als auch in Forschung und Praxis stark genutzt wird.
Das Gebiet der Gesundheitswissenschaften hat sich als ein Kristallisationsfeld für die einschlägige Forschung etabliert. Das Handbuch und seine starke Nutzung in Wissenschaft, Forschung und Praxis haben erheblich zu der Konsolidierung des im deutschen Sprachraum neuen Fachgebietes beigetragen.
Der Inhalt:
Vorwort zur Neuausgabe
Vorwort zur 1. Auflage 1993
Klaus Hurrelmann und Ulrich Laaser:
Entwicklung und Perspektiven der Gesundheitswissenschaften
1. Theoretische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften
Alfons Labisch und Wolfgang Woelk:
Geschichte der Gesundheitswissenschaften
Christoph Trautner und Michael Berger:
Medizinische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften
Irmgard Vogt:
Psychologische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften
Bernhard Badura und Petra Strodtholz:
Soziologische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften
Christiane Stock und Norbert Sachser:
Humanbiologische Grundlagen der Gesundheitswissenschaften
2. Methoden der Gesundheitswissenschaften
Christel Deutschmann und Irene Guggenmoos-Holzmann:
Statistische Methoden der Gesundheitswissenschaften
Wolfgang Hellmeier, Helmut Brand, Ulrich Laaser und Angela Hort:
Epidemiologische Verfahren in den Gesundheitswissenschaften
Siegfried Geyer und Johannes Siegrist:
Sozialwissenschaftliche Verfahren in den Gesundheitswissenschaften
Wilhelm van Eimeren und Gerd Mann:
Methoden der Informatik in den Gesundheitswissenschaften
3. Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung
Konrad Tietze, Dieter Schön und Thomas Ziese:
Epidemiologie von Gesundheit und Krankheit
Doris Bardehle und Rolf Annuß:
Gesundheitsberichterstattung
Ulrike Maschewsky-Schneider, Birgit Babitsch und Antje Ducki:
Geschlecht und Gesundheit
Jürgen Frhr. v. Troschke:
Gesundheits- und Krankheitsverhalten
Ulrich Laaser und Klaus Hurrelmann:
Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention
Rüdiger Bittner und Sonja Heller:
Ethik in den Gesundheitswissenschaften
4. Lebenslage, Umwelt und Gesundheit
Barbara Griefahn:
Arbeitswelt und Gesundheit
Rainer Fehr, Adriane-Bettina Kobusch und Heinz-Erich Wichmann:
Umwelt und Gesundheit
Petra Kolip:
Familie und Gesundheit
Andreas Mielck und Uwe Helmert:
Soziale Ungleichheit und Gesundheit
5. Versorgung mit Gesundheitsdiensten
Andreas Ryll:
Versorgung mit ambulanten medizinischen Einrichtungen
Karl Blum und Werner G. Fack-Asmuth:
Versorgung mit stationären medizinischen Einrichtungen
Johannes G. Gostomzyk:
Versorgungsleistungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD)
Helmut Remschmidt:
Versorgung und Versorgungseinrichtungen für psychisch kranke Kinder und Jugendliche
Manfred Bauer und Hartmut Berger:
Versorgungseinrichtungen für psychisch kranke erwachsene und alte Menschen
Erhard Olbrich:
Versorgung mit Rehabilitations- und Pflegeleistungen
Sabine Bartholomeyczik:
Versorgungsleistungen durch Pflege
Dieter Grunow:
Selbsthilfe
6. Organisation und Steuerung des Gesundheitswesens
Rolf Rosenbrock:
Gesundheitspolitik
Otto Backes und Frank A. Stebner:
Gesundheitsrecht
Hans Adam und Klaus-Dirk Henke:
Gesundheitsökonomie
Wilfried von Eiff:
Krankenhaus-Management
Friedrich W. Schwartz, Eva Maria Bitzer, Hans Dörning und Ulla Walter:
Evaluation und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen
Michael Arnold:
Gesundheitssystemforschung
Hans Jochen Diesfeld:
Internationale Gesundheitsprobleme
Sachregister
Personenregister
Die Autorinnen und Autoren