Der renommierte Liturgiewissenschaftler Klaus Gamber geht in dieser Schrift mit profunder Kenntnis auf die Fragen zur Zelebrationsrichtung ein: In der vom II. Vatikanischen Konzil erlassenen Liturgiekonstitution wird man vergeblich nach einer Vorschrift suchen, wonach die Hl. Messe zum Volk hin gefeiert werden muss. Die Behauptung damit zum Brauch der frühen Kirche zurückzukehren, wird inzwischen vielfach angezweifelt, weil sie sich wissenschaftlich als unhaltbar erweist. Dennoch wird der Volksaltar nicht aufgegeben. Dahinter ist die Absicht zu vermuten, die Gläubigen durch die Zelebration zum Volk hin für das neue Eucharistieverständnis aufzuschließen.
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