Willkommen bei buch.de !

 

  

Geliebter Fremder - Portobello

   von Kathleen E. Woodiwiss

buch.de-Verkaufsrang:
23647
ISBN-10:
3-442-55346-6
ISBN-13:
978-3-442-55346-4
Erschienen:
12.2003
Derzeit nicht lieferbar, Nachdruck folgt.
Aus der Reihe:
«Portobello»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
Sonderausg. 18,5 cm
Seitenzahl:
479
Gewicht:
271 g
Erschienen bei:
Goldmann
Übersetzer: Claus Cornelius Fischer

Kurzbeschreibung

Bei einem tragischen Unfall verliert Ashton Wingate seine junge Frau Lierin. Während Jahren der Trauer glaubt er, Lierin sei im Mississippi ertrunken, bis er eines Tages einer Frau begegnet, die Lierin täuschend ähnlich sieht - doch diese hat ihr Gedächtnis verloren und erkennt Ashton nicht. Aber Ashtons Herz lässt sich nicht täuschen, und er kämpft um die Liebe seines Lebens ...<br />
<br />
<br />
<br />

Beschreibung

Bei einem tragischen Unfall verliert Ashton Wingate seine junge Frau Lierin. Während Jahren der Trauer glaubt er, Lierin sei im Mississippi ertrunken, bis er eines Tages einer Frau begegnet, die Lierin täuschend ähnlich sieht - doch diese hat ihr Gedächtnis verloren und erkennt Ashton nicht. Aber Ashtons Herz lässt sich nicht täuschen, und er kämpft um die Liebe seines Lebens ...

Leseprobe

"Die friedvolle Ruhe über dem mondbeschienenen Fluß zerbrach unter dem Klang gedämpfter Stimmen und dem gleichmäßigen Stampfen einer mächtigen Maschine. Gurgelnd und doch in sanfter Harmonie mit den langen Seufzern der gewaltigen Kolben und dem Rauschen des Wassers unter dem Schaufelrad teilte sich die Strömung an dem massiven Rumpf des schwimmenden Palastes, der sich majestätisch um die Biegung schob, in seinem Kielwasser ein leuchtender Pfad aus silbrigem Schaum. Jedes Deck war mit Laternen geschmückt, so daß der ganze Raddampfer wie aus sich selbst heraus zu funkeln schien, doch im Steuerhaus weit vorn auf dem obersten Deck brannte nur eine Kompaßlampe und warf einen trüben Widerschein auf den Rudergänger, dessen Augen unablässig über die ölschwarze Wasseroberfläche weit voraus wanderten. Dicht neben ihm stand der Kapitän und warnte ihn mit leiser Stimme vor Sandbänken und Untiefen. Unter seiner Anleitung umschiffte der Dampfer mühelos, fast gelassen eine tückische Morastinsel und, etwas weiter flußaufwärts, einen langen, entwurzelten Baum.§Im hinteren Teil des Steuerhauses lehnte ein großer, breitschultriger Mann am Fensterrahmen. Ein leises Lächeln spielte auf seinen Lippen, während er durch das Deck unter seinen Füßen das verläßliche, stets unveränderte Pulsieren des Dampfers spürte. Eine junge Frau lag in seiner Armbeuge und schmiegte sich an seinen muskulösen Oberkörper, wohl wissend um den gedämpften Stolz, den er auf seine River Witch bei ihrer Jungfernfahrt den Fluß hinauf empfand. Der Kapitän nahm die Pfeife aus dem Mund, wandte den Kopf ein wenig und sagte über die Schulter: »Fährt sich gut für eine Neue, Sir.« Auch in seiner Stimme schwang eine Art mürrischer Stolz mit. »Noch etwas kantig, aber schon leichtfüßig wie ein aufgeschrecktes Reh.« »Das kann man wohl sagen, Kapitän.« Geistesabwesend strich der große Mann seiner Frau mit dem Daumen über den Oberarm. »Das kann man wohl sagen.« Der Kapitän widmete sich wieder seiner Pfeife. Dann fuhr er fort: »Die Kessel sind gut eingearbeitet, und die Kolben verursachen kaum mehr Lärm als ein Flüstern. Tagsüber müssen wir gut acht Knoten gemacht haben, und das bei einer ordentlichen Strömung. Der Fluß steht dieses Jahr etwas höher als üblich.«§Er beugte sich zum Rudergänger und deutete mit dem Pfeifenstiel auf eine dunkle Masse, die vor ihnen in der Nähe einer Biegung im Wasser trieb. »In der Biegung hältst du dich am besten dicht am Ufer. Sonst geraten wir mitten in den Kuddelmuddel da.« Der große Mann achtete kaum auf die Bemerkungen des Kapitäns. Er blickte auf die Frau an seiner Seite hinunter und begegnete ihren lächelnden grünen Augen. Für einen Moment schloß er sie fester in den Arm, ihre Finger streichelten zärtlich seine Brust. Der Mann löste seine Augen von ihrem Gesicht. »Wir überlassen Sie jetzt wieder Ihren Pflichten, Kapitän. Sie finden mich in meiner Kabine, falls Sie mich brauchen sollten.« »Gute Nacht, Sir.« Der Kapitän tippte mit dem Zeigefinger an seine Mütze. »Missus.« Der Mann und die Frau verließen das Steuerhaus und stiegen die Treppe hinunter. Auf dem Unterdeck hielten sie inne, und ihre Silhouetten verschmolzen, als die Frau sich gegen seine Brust lehnte. Gemeinsam bewunderten sie den idyllischen Anblick des vom Mond versilberten Flusses und des weißen Schaumpfads, der hinter dem Schiff zurückblieb. »Es ist wunderschön«, murmelte sie leise. »Genau wie du, mein Liebling«, flüsterte er ihr ins Ohr. Mit einer zarten Geste zeichnete sie die starken Konturen seines Kinns nach. »Ich kann es noch gar nicht glauben, daß wir wirklich verheiratet sind. Es kommt mir vor, als wäre es erst gestern gewesen, daß ich beschlossen habe, als alte Jungfer zu sterben.« Ashton schmunzelte amüsiert. »War es denn nicht erst gestern?« Sie lachte leise. »Na ja, einen Monat oder so liegt es wenigstens schon zurück.« Sie legte ihm die Arme um den Hals und preßte sic

Portrait

Kathleen E. Woodiwiss wurde in Alexandria im amerikanischen Bundesstaat Louisiana geboren. Seit dem Erscheinen ihres Weltbestsellers "Shanna" Ende der siebziger Jahre haben ihre Bücher weltweit eine Auflage von über 35 Millionen Exemplaren erreicht. Mit ihrem Mann lebt sie in Minnesota.



Mehr über...
  • Mehr über:  Amerikanische Belletristik / Roman, Erzählung, Liebesromane
  • Mehr von: 
  • Mehr von:  Kathleen E. Woodiwiss, Blanvalet Verlag


  •  


    Bei Videoaufzeichnungen sind Widerruf und Rückgabe gemäß § 8 unserer AGB nicht möglich, wenn die gelieferten Datenträger vom Kunden entsiegelt worden sind.