Sie waren Wissenschaftler, Journalisten, Militärs, Politiker, Diplomaten oder Verfassungsschützer, integre Leute mit bundesdeutschem Pass zumeist. Irgendwann in ihrem Leben entschieden sie sich - freiwillig, wohlüberlegt und ohne materielle Vorteile in Aussicht zu haben -, für die geheimdienstliche Aufklärung der DDR gegen die BRD zu arbeiten.
Dreißig ehemalige Spitzenquellen im Westen berichten erstmals als Gruppe über ihre Motive, ihre Arbeit und deren Folgen.
Gotthold Schramm, geboren 1932, Mitarbeiter des MfS von 1952 bis 1990. Letzter Dienstgrad Oberst. Ab 1954 in der Hauptverwaltung Aufklärung, zuständig für Geheimdienstbearbeitung und Spionageabwehr.
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