Juden gelten als das Volk der Erinnerung. Die Aufforderung, sich zu erinnern, ist bereits in der Bibel häufig formuliert. Ein modernes historisches Bewusstsein bei Juden entwickelte sich allerdings erst im frühen 19. Jahrhundert ? und damit später als bei Nichtjuden. In diesem Buch werden verschiedene Formen und Auswirkungen historischen Denkens bei Juden behandelt. Der Fokus wird dabei vordringlich auf dessen identitäre Implikationen gerichtet. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln wird gezeigt, wie sich jüdische Gedächtnisaspekte formierten. Das 19. Und das 20. Jahrhundert stehen dabei im Mittelpunkt ? die Zeitachse verläuft allerdings von der mittelalterlichen jüdischen Historiographie bis zu Ingeborg Bachmann und Hannah Arendt.
Juden gelten als das Volk der Erinnerung. Die Aufforderung, sich zu
erinnern, ist bereits in der Bibel häufig formuliert. Ein modernes
historisches Bewusstsein bei Juden entwickelte sich allerdings erst im
frühen 19. Jahrhundert - und damit später als bei Nichtjuden.
In der vorliegenden Publikation werden verschiedene Formen und Auswirkungen historischen Denkens bei Juden behandelt. Der Fokus wird dabei vordringlich auf dessen identitäre Implikationen gerichtet
Mit Beiträgen von:
Wolfgram Drews, Andreas Brämer, Iveta Cermanova, Michaela Wirtz, Gabriele von Glasenapp, Klaus Hödl, Ulrich Wyrwa, Marcus Pyka, Anke Hillbrenner, Gerald Lamprecht, Jens Hoppe , Daniel Weidner , Patrick Krassnitzer, Esther Kilchmann, Stefan Krankenhagen, Peter Honigmann, Bettina von Jagow, Andrea
Brill, Annette Vowinckel
€ 34,90