Was macht die Österreicher zu Österreichern? Gesellschaften haben Gedächtnisse, sie formen über Generationen Bilder von Orten und Figuren der Geschichte und tragen sie mit sich. Die "Memoria Austriae" untersuchen die Relevanz von "Erinnerungsorten" Österreichs. Sie sind eine Geschichte "kulturellen Gedächtnisses" im Sinn von Maurice Halbwachs, Jan und Aleida Assmann, Pierre Nora. Insgesamt erscheinen drei Bände. Ähnliche Untersuchungen existieren für Deutschland, Frankreich, Italien, Dänemark.
Aus dem Inhalt:
Michael Mitterauer
Bedeutsame Orte. Zur Genese räumlicher Bezugspunkte österreichischer Identität
Wolfgang Kos
„Landschaft“. Zwischen Verstaatlichung und Privatisierung
Christian Stadelmann
Die Donau
Ernst Bruckmüller
Stephansdom und Stephansturm
Ernst Hanisch
Die Wiener Ringstraße
Siglinde Bolbecher, Cecile Cordon
Das Riesenrad. Ein Wiener Wahrzeichen im Kontext der österreichischen Geschichte
Lukas Morscher, Roland Sila
„Das guldin dach gar wol bekhanndt, sein ruemb erschallen in weytte lanndt“
Beobachtungen zum Goldenen Dachl
Gerhard M. Dienes
„Schlossberge gibt es viele, Schloßberg nur einen“ . Über das Grazer Wahrzeichen
Thomas Hellmuth
Das Salzkammergut
Robert Hoffmann
„Salzburg – das ist mehr als der bloße Name einer Stadt“. Salzburg-Mythen in historischer Perspektive
Christian Stadelmann
Mariazell
Hubert Mock
„Bozen und Meran war immer Österreichs Gedankengut“. Anmerkungen zur Geschichte des Südtirol-Bildes in Österreich
Karin Liebhart, Andreas Pribersky
Vom Eisernen zum Goldenen Vorhang? Die Österreichisch-Ungarische Grenze als Metapher der West-Ost-Grenze
Wolfgang Bahr
Böhmen – Die Geschichte einer schwierigen Beziehung.
Was macht die Österreicher zu Österreichern? Gesellschaften haben Gedächtnisse, sie formen über Generationen Bilder von Orten und Figuren der Geschichte und tragen sie mit sich.
Die „Memoria Austriae“ untersuchen die Relevanz von "Erinnerungsorten" Österreichs. Sie sind eine Geschichte „kulturellen Gedächtnisses" im Sinn von Maurice Halbwachs, Jan und Aleida Assmann, Pierre Nora. Insgesamt erscheinen drei Bände. Ähnliche Untersuchungen existieren für Deutschland, Frankreich, Italien, Dänemark.
Ernst Bruckmüller ist Universitätsprofessor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien, Leiter des Instituts für Österreichkunde sowie des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Geschichte des ländlichen Raumes, k.M. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
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