Jeder Mensch stößt auf seine Transzendenz, d. h. er erkennt sich als "offen" und "relativ" und sieht sich darin denknotwendig auf etwas Absolutes verwiesen. Was über die Jahrhunderte hin als Domäne der Religionen oder als göttliches Gnadengeschenk gesehen wurde, bedeutet für säkularisierte Menschen die Möglichkeit, auch "atheistisch an Gott zu glauben" (Dorothee Sölle). In diesem Band der Reihe "Grundwissen Religion" wird dieser unkonventionelle Denkansatz näher begründet und auf verschiedene Glaubens-Arten angewendet. Damit wird nicht ein Skeptiker oder Agnostiker für den Gottesglauben vereinnahmt, sondern es wird über Glaubens- Varianten referiert und "Glaube" auf den Prüfstand gelegt.
Gottfried Hierzenberger, geboren 1937 in Wien, absolvierte seine Ausbildung als Volksschullehrer und sutdierte Theologie. Er arbeitete als Religionslehrer in Wiener Neustadt und München, Verlagslektor im Herder-Verlag und Pressereferent im Staatsdienst.
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