Martin Gassen, der in den 80er Jahren als Entwicklungshelfer in Sierra Leone gearbeitet hat, identifiziert über zehn Jahre später die Leiche einer Frau bei der Polizei in Köln. Sie war seine große Jugendliebe, die er in den Wirren des Bürgerkriegs in Sierra-Leone verloren hatte. Da er das Interesse der Polizei an der Aufklärung des Mordes an einer schwarzen Prostituierten für nicht sehr großhält, beginnt er, auf eigene Faust zu recherchieren. In dem Bordell, in dem die Frau gearbeitet hat, lernt er deren Schwester kennen. Sie behauptet, sie und ihre Schwester seien von internationalen Frauenhändlern nach Europa verkauft worden. Doch was Gassen auf seiner Spurensuche in Sierra-Leone, Antwerpen und Köln herausfindet, ist noch weit erschreckender ...
Horst Ehmke, Jahrgang 1927, SPD-Politiker und Jurist. Er war Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Justizminister, Chef des Bundeskanzleramtes unter Willy Brandt und später Minister für Forschung und Technologie. Im Zuge der Guillaume-Spionageaffäre trat er zurück und war seit 1977 außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, in den 80er-Jahren stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ehmke ist verheiratet, er lebt und schreibt abwechselnd in Bonn und in der Eifel.
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