Gerschona lebt in Israel. Der Krieg in Europa ist seit ein paar Jahren zu Ende, aber der Holocaust hat Spuren hinterlassen, auch in Gerschonas Familie. Sie wächst sehr isoliert auf und hat kaum Freunde. Gerschona ist einsam. Da lernt sie den Nachbarsjungen Nimrod kennen, der ihr dabei hilft, die Radieschen zu pflegen, die Gerschona gesät hat. Eine zarte Liebe entwickelt sich zwischen den beiden, und nach einer langen Zeit des Wartens und Hoffens wachsen auch endlich Gerschonas Radieschen.
Nava Semel, geboren 1954 in Tel Aviv, studierte an der Universität Tel Aviv Kunstgeschichte. Bereits mit siebzehn Jahren begann sie in verschiedenen journalistischen Berufen zu arbeiten, darunter als Produktionsassistentin beim israelischen Fernsehen und Rundfunk. Sie arbeitete für das Museum of Jewish Diaspora in Tel Aviv und schrieb unter anderem Artikel für verschiedene Kunstzeitschriften und Frauenmagazine in Israel. Neben Kurzgeschichten, Gedichten und Theaterstücken hat Nava Semel einen Roman für Erwachsene und mehrere Kinderbücher veröffentlicht. In der Bundesrepublik Deutschland wurde sie vor allem durch ihren Roman 'Gerschona' bekannt, der in den USA mit dem National Jewish Book Award §ausgezeichnet wurde.
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