Beschreibung:
Neben Otl Aicher sind zahlreiche weitere Produkt- und Graphikdesigner, Modedesigner sowie Werbe- und Marketing-Agenturen für die Lufthansa tätig geworden. Zu ihnen zählen Otto Firle, auf den das Kranich-Logo zurückgeht, Hartmut Esslinger mit seiner Firma frog design, Priestman & Goode, Müller Romca Industriedesign, Don Wallance, Wilhelm Wagenfeld, Hans Theo Baumann, Nick Roericht, Wolfgang Karnagel, Topel & Pauser und das Designbüro bhar, die Modedesigner Uli Richter, Ursula Tautz und Werner Machnick, Jürgen Weiss, Gabriele Strehle und das Unternehmen Jobis sowie die Agenturen Zintzmeyer & Lux, die Peter Schmidt Group, Ogilvy & Mather, Young & Rubicam, Spiess/Ermisch/Abel, Springer & Jacoby, McCann & Erickson und Fanghänel & Lohmann.
Dem Thema des Buches ist eine gleichnamige Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt gewidmet.
Volker Fischer war mehr als zehn Jahre stellvertretender Direktor des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt. Seit 1995 leitet er die Design-Abteilung im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst. Darüber hinaus lehrt er an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Architektur- und Designgeschichte.
Kurzbeschreibung:
Das heutige Erscheinungsbild der Deutschen Lufthansa entstand
in seinen Grundzügen vor beinahe 45 Jahren. Sein Autor war Otl Aicher, eine der Hauptfiguren der inzwischen legendären Hochschule für Gestaltung in Ulm. Eine weitere Arbeit von Aicher, die sozusagen ganz Deutschland ansprach (und dies in Rudimenten immer noch tut), ist sein Erscheinungsbild für das Zweite Deutsche Fernsehen von 1972. Unvergessen ist auch das von ihm geschaffene Erscheinungsbild der Olympischen Spiele in München, das ganz wesentlich zu dem besonderen Ambiente dieser Spiele beigetragen hat.
Seit der Umsetzung der von Aicher und seinen Mitarbeitern für die Lufthansa entwickelten Ideen in den frühen sechziger Jahren gilt die Fluggesellschaft weltweit als ein Muster-Unternehmen für ein konsequent durchentwickeltes Erscheinungsbild. Ausgehend von den Vorstellungen des Deutschen Werkbunds, bezog Aicher das gesamte Inventar des Unternehmens in seine Überlegungen mit ein: »Hausfarben, Bildzeichen, Wortzeichen, Schriftart, Formate,
graphische und typographische Ordnungen und Normen, Stil der Photographie, Qualität der Trägermaterialien, Verpackungen, Ausstellungssysteme, Merkmale der Architektur, Formen (Gestalt) der Innenausstattungen und Geräte, Stil der Arbeits- und Dienstkleidung.