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Der Mensch als Bild Gottes - der Mensch an der Grenze des Lebens. Erfurter Theologische Studien, Band 86

   von Esther Schulz

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-7462-1820-9
ISBN-13:
978-3-7462-1820-5
Erschienen:
2005
Titel führen wir nicht bzw. nicht mehr.
Aus der Reihe:
«Erfurter Theologische Studien»
Einband:
kartoniert/broschiert
Sonstiges:
23 cm
Seitenzahl:
400
Gewicht:
505 g
Erschienen bei:
St. Benno

Kurzbeschreibung

Die biblische Gottebenbildlichkeit des Menschen wird in ethischen Diskussionen gern ins Spiel gebracht, wenn es um die Würde menschlichen Lebens geht oder wenn in der Seelsorge ein Konzept eigenen Handelns  etwa in der Behindertenarbeit oder in der Trauerbegleitung gefragt ist. Dabei wird  scheinbar selbstverständlich  vorausgesetzt, dass der Schutz des schwachen und gefährdeten menschlichen Lebens einen wesentlichen Inhalt der Gottebenbildlichkeit bildet. In der Auslegung des locus classicus (Genesis 1,26-28) hat sich aber ein funktionales Verständnis durchgesetzt: Der Mensch ähnelt Gott dadurch, dass er über die Tiere herrschen darf. Die vorliegende Untersuchung stellt diese These auf dem Hintergrund des gesamten Alten und Neuen Testaments in Frage. Die Gottebenbildlichkeit sagt nicht nur etwas über die Beziehung zu den anderen Kreaturen aus, sondern schließt auch ein besonderes Verhältnis des Menschen zu Gott ein. Das Bild des bildlosen Gottes steht unter seinem Schutz. Im pastoraltheologischen Teil der Dissertation wird daraus ein Konzept für das seelsorgliche Handeln entwickelt.



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