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Wahn der Malerei

   von Klaus Fussmann

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-88680-835-1
ISBN-13:
978-3-88680-835-9
Erschienen:
09.2005
Ist nicht mehr lieferbar.
Einband:
gebunden
Sonstiges:
, 48 Farbtaf. 22 cm
Seitenzahl:
432
Gewicht:
775 g
Erschienen bei:
Siedler Verlag

Beschreibung

Er ist einer der renommiertesten Maler in Deutschland - und ein Maler, der über Kunst reflektiert. Seine Bilder waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Nun versammelt Klaus Fußmann seine essayistische Auseinandersetzung mit der Kunst, speziell mit der Malerei, in einem schön ausgestatteten und reich illustrierten Band.
Frankfurter Rundschau

"Wenn der Maler Klaus Fußmann sich schreibend zu Wort meldet, kann man sich sicher sein, dass es sich dabei nicht nur um ein gewichtiges Wort in Sachen Kunst handelt, sondern auch um ein beeindruckend formuliertes."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Ich wollte, unsere Kritiker und Kunsttheoretiker verfügten über eine derartig klare und schöne, dazu präzise Sprache."

Kurzbeschreibung

Er ist einer der renommiertesten Maler in Deutschland - und ein Maler, der über Kunst reflektiert. Seine Bilder waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Nun versammelt Klaus Fußmann seine essayistische Auseinandersetzung mit der Kunst, speziell mit der Malerei, in einem schön ausgestatteten und reich illustrierten Band. Klaus Fußmanns Reflexionen über das Wesen der Malerei spannen einen weiten Bogen von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart, in eine Zeit also, in der uns die Probleme der Moderne weiter begleiten, die Moderne selbst aber auch schon historisch geworden ist.
Ohne die Malerei wäre Europa - und damit die westliche Welt - nicht entstanden, davon ist der Autor überzeugt. Fußmann vergleicht die westliche Tradition und ihre betörenden Bilderfluten mit der bilderfeindlichen Welt des Islam und erkennt die Nachteile der Bildlosigkeit. Kurz und prägnant skizziert er Europas langen Abschied vom Glauben und konstatiert, was davon in der Kunst übrig geblieben ist.
"Wahn der Malerei" kreist um Ohnmacht und Wirkung der Kunst. Der Autor, selbst einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Maler der Gegenwart, bedenkt das Phänomen zunächst in Essays und führt es in Geschichten, biographischen Skizzen und Reiseerzählungen weiter aus. Mal versetzt er sich in prähistorische Zeiten in die Höhle von Chauvet, mal findet er die Spuren der CIA im Werk Jackson Pollocks. Das Alter der Kunst, die Jahrtausende werden so sichtbar. Der Autor wechselt die Perspektive, verändert seine Position und kommt doch nicht los von seiner Grundfrage nach dem Sinn der Malerei, ihrem Wahn und ihrer Wahrheit. "Hier teilt uns ein kluger, in der Wahrnehmung von Kunst erfahrener Beobachter mit, wie er das Gegenwärtige in Bezug auf die Tradition, aus der es kommt, zu verstehen versucht: als Fortsetzung und zugleich als Bruch der Überlieferung."
Frankfurter Rundschau "Wenn der Maler Klaus Fußmann sich schreibend zu Wort meldet, kann man sich sicher sein, dass es sich dabei nicht nur um ein gewichtiges Wort in Sachen Kunst handelt, sondern auch um ein beeindruckend formuliertes."
Frankfurter Allgemeine Zeitung "Ich wollte, unsere Kritiker und Kunsttheoretiker verfügten über eine derartig klare und schöne, dazu präzise Sprache."
Tagesspiegel

Portrait

Klaus Fußmann, geb. 1938 in Velbert/Rheinland, lebt und arbeitet in Berlin und Gelting/Schleswig-Holstein. Von 1968 an macht er sich mit verschiedenen Ausstellungen im In- und Ausland einen Namen. Größere Präsentationen seines Werkes folgen z. B. 1982 auf der Mathildenhöhe in Darmstadt und 1992 in der Bremer Kunsthalle.



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