Kurzbeschreibung:
Auf der Suche nach der jüdischen identität. »Ein wichtiger Roman, der beides zugleich ist: große Erzählung und politischer Essay.« Neue Zürcher Zeitung Gabriel Salzinger versucht den letzten Wunsch seines verstorbenen Vaters zu erfüllen: ein Grab auf dem jüdischen Friedhof der deutschen Kleinstadt Gigricht, neben seiner Frau. Doch das Begräbnis wird unterbrochen: Eine Mitarbeiterin der Israelitischen Kultusgemeinde hat herausgefunden, dass Gabriels Vater nach orthodox jüdischem Verständnis kein Jude gewesen ist – die Großmutter mütterlicherseits war Christin – und demnach auf dem jüdischen Friedhof nicht begraben werden darf.
Was folgt, ist der immer absurder werdende Streit um die jüdische Identität des Vaters, der gleichzeitig auch für den Sohn die Frage nach der eigenen Identität aufwirft, da er für sich selbst noch keinen Platz im Leben gefunden hat.
Beschreibung:
Gabriel Salzinger versucht den letzten Wunsch seines verstorbenen Vaters zu erfüllen: ein Grab auf dem jüdischen Friedhof der deutschen Kleinstadt Gigricht, neben seiner Frau. Doch das Begräbnis wird unterbrochen: Eine Mitarbeiterin der Israelitischen Kultusgemeinde hat herausgefunden, dass Gabriels Vater nach orthodox jüdischem Verständnis kein Jude gewesen ist – die Großmutter mütterlicherseits war Christin – und demnach auf dem jüdischen Friedhof nicht begraben werden darf.
Was folgt, ist der immer absurder werdende Streit um die jüdische Identität des Vaters, der gleichzeitig auch für den Sohn die Frage nach der eigenen Identität aufwirft, da er für sich selbst noch keinen Platz im Leben gefunden hat.
Rezension:
"Wer die Juden heute sind, wird in den Antisemitismus - und Nahost-Diskussionen gefragt. Wer ein echter, nach den Geboten lebender Jude ist, fragt sich die orthodoxe Gemeinde von Gigricht Vertlibs Kunstgriff ist es, beide Debatten ineinander zu spiegeln. So wird das Problem der jüdischen Identität im 20. Jahrhundert von der alleinigen Dominanz des Holocaust gelöst, ohne ihn zur Episode zu relativieren. Die prallen Lebensgeschichten, die Letzter Wunsch ineinander verflicht, sind Orte einer alltäglichen Uneindeutigkeit."
Neue Zürcher Zeitung