Er zog als Favorit in das Konklave ein und hat es ? dem römischen Sprichwort zum Trotz ? nicht als Kardinal, sondern als Papst wieder verlassen. Mit Joseph Ratzinger hat das Konklave zum ersten Mal seit 482 Jahren einen Deutschen an die Spitze der katholischen Kirche gewählt. Einen Kirchenmann, der in den Wochen seit dem Tod seines Vorgängers Johannes Paul II. immer wieder als Nachfolger genannt wurde, weil er wie kaum ein anderer für Kontinuität an der Kirchenspitze steht. Doch wer ist dieser Benedikt XVI.? Was wird die Kirche von ihm zu erwarten haben? Welche Theologie vertritt er? Fragen, die die Herausgeber dieses Buches an deutsche Kirchenleute gestellt haben, die es wissen müssen, die den Papst noch als Kardinal oder Professor kennen: Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke aus Hamburg hat bei ihm promoviert, der Köln-Paderborner Professor Dr. Heinz Schütte sogar habilitiert. Der Mainzer Kardinal Lehmann hat ihn mitgewählt, ihn verbinden unzählige Begegnungen aus den Jahren an der Spitze der deutschen Bischofskonferenz mit dem neuen Papst. Sie alle formulieren Linie und Haltung Ratzingers. Und deuten ebenso in seine Zukunft als Papst, wie es Paderborns Erzbischof Hans-Josef Becker tut, der Ziele und Wünsche für eine Kirche unter diesem neuen Pontifikat formuliert.
Wer ist Papst Benedikt XVI.? Was lässt sich aus dem Wirken des Joseph Kardinal Ratzinger herauslesen, was auf die Zukunft weist? Was ist es, das seine 114 Mitbrüder in der Sixtina berührt hat, gerade ihn zu wählen? Fragen, die schwer zu beantworten sind, so kurz nach seiner Wahl. Und an die sich doch Kirchenmänner in Deutschland angenähert haben. Männer, die wirklich eine besondere Beziehung zu diesem neuen Papst haben, wie der Ham-burger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Karl Kardinal Lehmann, oder sein „Schüler“ Prof. Dr. Heinz Schütte oder der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker haben nur wenige Wochen nach der Wahl Benedikts XVI. mutig und beherzt ihre Gedanken niedergeschrie-ben.
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