Vorwärts und viel vergessen versteht sich als Eingriff in die Debatte zur Geschichte und Geschichtsschreibung neuer sozialen Bewegungen. Die Texte in diesem Buch machen die Bedeutung der Geschichte der neuen sozialen Bewegungen und darin insbesondere der radikalen, undogmatischen Linken, ihrer Debatten, Zielsetzungen, Erfolge und Misserfolge für heutiges politisches Handeln kenntlich - ohne freilich dabei einen funktionalistischen Zugriff auf historische Ereignisse zu propagieren. Mit Beiträgen von Sergio Bologna, AG Grauwacke, Stephan Grigat, Imma Harms, Sebastian Haunss, Bernd Hüttner, Serhat Karakayali, Thomas Kunz, Dirk Lange Ilse Lenz, Gottfried Oy, Brigitte Schneider, Christoph Schneider und Rainer Wendling.
Dr. Dirk Lange ist Professor für Didaktik der Politischen Bildung am Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er ist Bundesvorsitzender der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB).
Serhat Karakayali (Dr. phil.) hat in Frankfurt a.M. Soziologie, Politikwissenschaften und Philosophie studiert und arbeitet zurzeit als wissenschaftlicher Kurator.
Dr. rer. pol. Sebastian Haunss ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Politikwissenschaft der Universität Essen.
Sergio Bologna, geb. 1937 in Triest, lebt in Mailand, wo er u.a. als Berater im Bereich Logistik und Güterverkehr für verschiedene öffentliche und private Organisationen tätig ist. Von 1966 bis 1983 lehrte er Geschichte der Arbeiterbewegung und der Industriegesellschaft an den Universitäten von Trento, Mailand, Padua und Bremen. Von 1973 bis 1980 leitete er die von ihm gegründete Zeitschrift "Primo Maggio", darüber hinaus arbeitete er mit den Zeitschriften"Quaderni Piacentini"und"Sapere"zusammen.
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