Verbirg, was du liebst, sonst wird es dir genommen – diese Lehre hat Rigoletto, der verkrüppelte Hofnarr des Herzogs von Mantua, schon in jungen Jahren verinnerlicht. Argwöhnisch hält er seine Tochter Gilda von dem lasterhaften Hofstaat fern, ohne zu bedenken, dass er dadurch erst recht des Herzogs Neugier auf sie lenkt…
Die alte böse Geschichte von dem Narren Rigoletto, Vorlage für eine der bekanntesten Opern Giuseppe Verdis, erfährt in der Novelle von Tanja Stern eine überraschende Interpretation.
Verdi-Opern in Prosa erzählt
Tanja Stern, geboren 1952 in Ostberlin, Studium der Theaterwissenschaften, danach Jobs als Redakteurin, Buchhändlerin und Sekretärin. 1981-84 Literaturinstitut Leipzig. 1984 literarisches Debüt mit dem Erzählungsband „Fern von Cannes“ (Buchverlag Der Morgen). Tanja Stern lebt als freie Autorin in Berlin. Sie schreibt Prosa, Kinderbücher, Essais und Filmscripts. In den „Opernballaden“ unternimmt sie den Versuch, die exaltierten Handlungen dreier bekannter Verdi-Opern in die leidenschaftliche Sprache des 18. Jahrhunderts zu übertragen.
Tanja Stern, geboren 1952 in Ostberlin, Studium der Theaterwissenschaften, danach Jobs als Redakteurin, Buchhändlerin und Sekretärin. 1981 - 84 Literaturinstitut Leipzig. 1985 literarisches Debüt mit dem Erzählungsband "Fern von Cannes". Tanja Stern lebt als freie Autorin in Berlin. Sie schreibt Prosa, Kinderbücher, Essais und Filmscripts.
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