1 Allgemeine Konzepte der Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie
2 Kommunikation zwischen Nervensystem und Immunsystem. Anatomische Grundlagen
3 Rezeptoren für Neurotransmitter und Hormone auf und in Immunzellen
4 Signaltransduktion neuro-endokrin-immuner Pfade
5 Molekulare Wirkungsmechanismen von Glukokortikoiden
6 Bidirektionale Kommunikation zwischen den Hormonachsen und dem Immunsystem
7 Regulation von Immunfunktionen durch Katecholamine
8 Kotransmission in der neuroimmunologischen Interaktion
9 Einfluss inflammatorischer Mediatoren auf das autonome Nervensystem
10 Immunologie des Thymus und Einflüsse des Nervensystems und der Glukokortikoide
11 Endokrin-immune Interaktionen in der Haut
12 Neuro-immune Interaktionen im Darm
13 Physiologie der Blut-Hirn-Schranke - Bedeutung für die Neuroimmunmodulation
14 Glukokortikoide und Gehirn
15 Zytokine des Gehirns sind Integrationsfaktoren des neuro-endokrin-immunen Netzwerks
16 Periphere und zentrale Mechanismen des Entzündungsschmerzes
17 Neuroimmunmodulation und Schlaf
18 Circadiane Rhythmen und Immunfunktion
19 Sozialer Stress, Verhalten, Immunsystem und Krankheit
20 Klassische Konditionierung von Immunfunktionen
21 Das neuro-endokrino-immune Netzwerk während des Alterungsprozesses
Chronische Erkrankungen weisen einen hohen Komplexitätsgrad auf, es interagieren mehrere Systeme des Organismus, insbesondere das Nervensystem, das endokrine System und das Immunsystem. In diesem Lehrbuch wird ein pathophysiologischer Überblick über die Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie und ihre Rolle in Gesundheit und Krankheit gegeben.
Der erste Band stellt die anatomischen und physiologischen Grundlagen dieser Interaktion dar (Zustand der Gesundheit). Der zweite Band diskutiert in einem instruktiven dualen System wichtige und häufige Erkrankungen jeweils vom konventionellen Standpunkt aus und in ihrem innovativen Aspekt der Interaktionen dieser Supersysteme. Die Bände reflektieren interdisziplinäres Denken und damit wesentliche Fortschritte der letzten Jahre im Verständnis von Physiologie und Pathophysiologie. Sie eignen sich für interdisziplinär aufgeschlossene Studenten ebenso wie für engagierte Dozenten und Wissenschaftler.
Vernetzung gegen chronische Erkrankungen
Aktuelle Erkenntnisse über die Grundlagen chronischer Erkrankungen zeugen von deren hoher Komplexität, so dass eine verstärkte interdisziplinäre Vernetzung angezeigt ist.
Chronische Erkrankungen weisen einen hohen Komplexitätsgrad auf, es interagieren mehrere Systeme des Organismus, insbesondere das Nervensystem, das endokrine System und das Immunsystem. In diesem Lehrbuch wird ein pathophysiologischer Überblick über die Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie und ihre Rolle in Gesundheit und Krankheit gegeben.
Der erste Band stellt die anatomischen und physiologischen Grundlagen dieser Interaktion dar (Zustand der Gesundheit). Der zweite Band diskutiert in einem instruktiven dualen System wichtige und häufige Erkrankungen jeweils vom konventionellen Standpunkt aus und in ihrem innovativen Aspekt der Interaktionen dieser Supersysteme. Die Bände reflektieren interdisziplinäres Denken und damit wesentliche Fortschritte der letzten Jahre im Verständnis von Physiologie und Pathophysiologie. Sie eignen sich für interdisziplinär aufgeschlossene Studenten ebenso wie für engagierte Dozenten und Wissenschaftler.
Inhalt
Jürgen Schölmerich
Geleitwort
Rainer H. Straub
Vorwort
Rainer H. Straub, Hugo Besedovsky, Adriana del Rey
1 Allgemeine Konzepte der Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie
Eberhard Weihe, Martin K.-H. Schäffer, Michael Bette, Jürgen Westermann
2 Kommunikation zwischen Nervensystem und Immunsystem. Anatomische Grundlagen
Georg Pongratz, Virginia M. Sanders
3 Rezeptoren für Neurotransmitter und Hormone auf und in Immunzellen
4 Signaltransduktion neuro-endokrin-immuner Pfade
Bernd L. Fiebich, Inga Herpfer, Klaus Lieb
4a Signaltransduktion der Substanz P-vermittelten Geninduktion von IL-6
Peter Härle
4b Signaltransduktion der Noradrenalin-vermittelten Geninduktion
Jürgen Kraus
4c Regulation eines Neurotransmitterrezeptors am Beispiel des µ-Opioidrezeptors
Frank Buttgereit, Gerd-Rüdiger Burmester
5 Molekulare Wirkungsmechanismen von Glukokortikoiden
Adriana del Rey, Karlheinz Voigt, Hugo O. Besedovsky
6 Bidirektionale Kommunikation zwischen den Hormonachsen und dem Immunsystem
Konrad Schauenstein, Peter Liebmann
7 Regulation von Immunfunktionen durch Katecholamine
Sammy Bedoui, Reinhard Pabst, Reiner Wiest, Stephan von Hörsten
8 Kotransmission in der neuroimmunologischen Interaktion
Rainer H. Straub
9 Einfluss inflammatorischer Mediatoren auf das autonome Nervensystem
Rolf Mentlein, Ilona Stec, G. Jan Wiegers
10 Immunologie des Thymus und Einflüsse des Nervensystems und der Glukokortikoide
Markus Böhm, Thomas A. Luger
11 Endokrin-immune Interaktionen in der Haut
Michael Schemann, Anne Rühl
12 Neuro-immune Interaktionen im Darm
Britta Engelhardt
13 Physiologie der Blut-Hirn-Schranke - Bedeutung für die Neuroimmunmodulation
Klaus Dinkel, Robert M. Sapolsky
14 Glukokortikoide und Gehirn
Hugo O. Besedovsky, Adriana del Rey
15 Zytokine des Gehirns sind Integrationsfaktoren des neuro-endokrin-immunen Netzwerks
Alexander Brack, Christoph Stein, Hans-Georg Schaible
16 Periphere und zentrale Mechanismen des Entzündungsschmerzes
Jan Born, Tanja Lange
17 Neuroimmunmodulation und Schlaf
Tanja Lange, Jan Born
18 Circadiane Rhythmen und Immunfunktion
Volker Stefanski, Norbert Sachser, Dietrich von Holst
19 Sozialer Stress, Verhalten, Immunsystem und Krankheit
Harald Engler, Maj-Britt Niemi, Gustavo Pacheco-López, Manfred Schedlowski
20 Klassische Konditionierung von Immunfunktionen
Rainer H. Straub, Konrad Schauenstein
21 Das neuro-endokrino-immune Netzwerk während des Alterungsprozesses
Beiträger
Sammy Bedoui, Hannover / Hugo O. Besedovsky, Marburg / Michael Bette, Marburg / Markus Böhm, Münster / Jan Born Lübeck / Alexander Brack, Berlin / Gerd-Rüdiger Burmester, Berlin / Frank Buttgereit, Berlin / Adriana del Rey, Marburg / Klaus Dinkel, Berlin / Britta Engelhardt, Bern / Harald Engler, Zürich / Bernd L. Fiebich, Freiburg / Peter Härle, Regensburg / Inga Herpfer, Freiburg / Stephan von Hörsten, Hannover / Jürgen Kraus, Magdeburg / Tanja Lange, Lübeck / Klaus Lieb, Freiburg / Peter Liebmann, Graz / Thomas A. Luger, Münster / Rolf Mentlein, Kiel / Maj-Britt Niemi, Zürich / Reinhard Pabst, Hannover / Gustavo Pacheco-Lopez, Zürich / Georg Pongratz, Columbus, Ohio (USA) / Anne Rühl, Freising-Weihenstephan / Norbert Sachser, Münster / Virginia M. Sanders, Columbus, Ohio (USA) / Robert M. Sapolsky, Stanford, CA (USA) / Martin K.-H. Schäffer, Marburg / Hans-Georg Schaible, Jena / Konrad Schauenstein, Graz / Manfred Schedlowski, Zürich / Michael Schemann, Freising-Weihenstephan / Jürgen Schölmerich, Regensburg / Ilona Stec, Innsbruck / Volker Stefanski, Bayreuth / Christoph Stein, Berlin / Rainer H. Straub, Regensburg / Karlheinz Voigt, Marburg / Dietrich von Holst, Bayreuth / Eberhard G. Weihe, Marburg / Jürgen Westermann, Lübeck / Jan G. Wiegers, Innsbruck / Reiner Wiest, Regensburg.
Prof. Dr. med. Rainer H. Straub lehrt das Fach Experimentelle Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Experimentelle Neuro-Endokrino-Immunologie an der Universität Regensburg. Er ist Arzt, Internist, Rheumatologe und Forschungsleiter der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I der Universität Regensburg.