Die Frauen in Milena Mosers Stories schrecken vor nichts zurück: Sie fahren dauerbesetzte Telefonhäuschen um, schubsen Lehrerinnen vor den Bus und ersticken übelriechende Dicke. Mit zu starken Gefühlen und zu schwachen Nerven, zu tiefen Ausschnitten und zu hohen Absätzen stöckeln sie durch eine bunte Welt auf der Suche nach dem Leim, der ihre gebrochenen Herzen kittet.
"Selten hat jemand zwischenweibliche Freuden und Tücken lustiger beschrieben als Milena Moser."
Milena Moser, 1963 in Zürich geboren, lebt seit sieben Jahren als freie Schriftstellerin mit ihrer Familie in San Francisco, Amerikas Mekka der Yoga-Fanatiker. Auch Milena Moser hat dort Yoga für sich entdeckt, was sie zu ihrem letzten Roman "Sofa, Yoga, Mord" (Blessing, 2003) inspirierte.
Sie veröffentlichte 1990 ihre erste Kurzgeschichtensammlung "Gebrochene Herzen oder Mein erster bis elfter Mord" in einem eigens von ihren Freunden für sie gegründeten Verlag - bis sie mit "Die Putzfraueninsel" 1991 ihren ersten Bestseller landete. Die Verfilmung durch Peter Timm wurde preisgekrönt. Es folgten genauso erfolgreich: "Das Schlampenbuch", "Blondinenträume", "Das Faxenbuch" und "Das Leben der Matrosen". Bei Blessing sind erschienen: "Artischockenherz" (1999) und "Bananenfüße" (2001).
Milena Moser, geboren 1963 in Zürich, hat eine Buchhändlerlehre absolviert und immer schon geschrieben, zunächst für Schweizer Rundfunkanstalten. 1990 erste Kurzgeschichten, 1991 ihr erster Roman "Die Putzfraueninsel", dessen TV-Verfilmung preisgekrönt wurde. Es folgten weitere erfolgreiche Veröffentlichungen. Die Autorin lebt heute in San Francisco.
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