Nach dem Zweiten Weltkrieg trafen in Paris verschiedene K³nstlergruppen und Generationen aufeinander. Diejenigen, die die deutsche Besatzung erlebt hatten, waren kaum bereit, den F³hrungsanspruch der aus dem Exil Zur³ckgekehrten zu akzeptieren. Das galt auch f³r die Gruppe der (Post-) Surrealisten, die in mehrere Richtungen zerfallen war. Einige bef³rchteten ein Abgleiten in Mystik und Esoterik. Andere kritisierten das blinde Vertrauen auf den Kommunismus. In diesem Umfeld erschien in vorsõtzlich fragmentarischer und anonymer Form +Le DA COSTA EncyclopÚdiqueœ und +Le Memento Universel û DA COSTA Fascicule I und IIœ. In Form von W÷rterbucheintrõgen wurden in satirischer und oft grob polemischer Form verschiedene Aspekte der k³nstlerischen, literarischen und philosophischen Produktion kritisiert. Mit Beitrõgen von Bataille, Breton, Duchamp, Jarry, Roussel und anderen. äEXAG+RATION (_bertreibung). Es gibt nichts _bertriebenes.ô
Nach dem Zweiten Weltkrieg trafen in Paris verschiedene Künstlergruppen und Generationen aufeinander. Diejenigen, die die deutsche Besatzung erlebt hatten, waren kaum bereit, den Führungsanspruch der aus dem Exil Zurückgekehrten zu akzeptieren. Das galt auch für die Gruppe der (Post-) Surrealisten, die in mehrere Richtungen zerfallen war. Einige befürchteten ein Abgleiten in Mystik und Esoterik. Andere kritisierten das blinde Vertrauen auf den Kommunismus. In diesem Umfeld erschien in vorsätzlich fragmentarischer und anonymer Form »Le DA COSTA Encyclopédique« und »Le Memento Universel – DA COSTA Fascicule I und II«. In Form von Wörterbucheinträgen wurden in satirischer und oft grob polemischer Form verschiedene Aspekte der künstlerischen, literarischen und philosophischen Produktion kritisiert. Mit Beiträgen von Bataille, Breton, Duchamp, Jarry, Roussel und anderen.
„EXAGÉRATION [Übertreibung]. Es gibt nichts Übertriebenes.“
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