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Friedrich der Große, Maria Theresia und das Alte Reich

   von Sven Externbrink

buch.de-Verkaufsrang:
ISBN-10:
3-05-004222-2
ISBN-13:
978-3-05-004222-0
Erschienen:
10.2006
Sofort lieferbar
Einband:
gebunden
Sonstiges:
24,5 cm
Seitenzahl:
418
Gewicht:
1017 g
Erschienen bei:
Akademie Verlag GmbH

Kurzbeschreibung

Aus dem Inhalt:
Vorwort
Einleitung
1. Die französische Diplomatie im 18. Jahrhundert
2. Das Alte Reich
3. Das Preußen- und Österreichbild der französischen Diplomatie
4. Deutschlandbild und Entscheidungsprozeß
Anhang : Quellen, Verzeichnis der 1755-1763 in Deutschland tätigen französischen Diplomaten, Chronologie
Am 29. August 2006 jährt sich zum 250. Mal der Ausbruch des Siebenjährigen Krieges (1756-1763). Dieser Krieg entwickelte sich zum, genau genommen, "Ersten Weltkrieg", in dessen Verlauf England Frankreich aus Nordamerika und Indien vertrieb und damit den Grundstein für sein weltumspannendes Empire legte. Zum anderen entstand durch dieses Ereignis der die deutsche Geschichte bis 1871 bestimmende Dualismus zwischen Österreich und Preußen.
Dem Krieg voraus ging ein Bündniswechsel innerhalb des europäischen Staatensystems, das in der Literatur schon mit dem Hitler-Stalin-Pakt verglichen wurde. Nachdem Friedrich der Große durch seine Allianz mit Großbritannien die französisch-österreichische Verständigung beschleunigt hatte, erklärte Frankreich den über zweihundertjährigen Kampf gegen Österreich für beendet und verbündete sich mit seinem ehemaligen Feind. Doch der Versuch König Ludwigs XV. von Frankreich, mit dieser Allianz den Frieden in Deutschland und Europa zu sichern, war zum Scheitern verurteilt. Der sich eingekreist wähnende Preußenkönig löste einen Krieg aus, der den Großmachtstatus Preußens festigte.
Mit der Studie von Sven Externbrink liegt erstmals seit über 50 Jahren wieder eine aus den Quellen geschöpfte Darstellung der französischen Deutschlandpolitik in der Epoche des Siebenjährigen Krieges vor, eine Arbeit, die die bisherige, lange von nationalistischen Urteilen geprägte Forschung grundlegend korrigiert.

Beschreibung

Der Siebenjährige Krieg (1756–1763) bildete in gewissem Sinne den „Ersten Weltkrieg“ in der Geschichte. In seinem Verlauf vertrieb England Frankreich aus Nordamerika und Indien und legte damit den Grundstein für sein weltumspannendes Empire. Als weitere Folge des Krieges bildete sich der die deutsche Geschichte bis 1871 prägende Dualismus zwischen Österreich und Preußen heraus.
Nachdem Friedrich der Große durch seine Allianz mit Großbritannien die französisch-österreichische Verständigung beschleunigt hatte, erklärte Frankreich den über zweihundertjährigen Kampf gegen Österreich für beendet und verbündete sich mit seinem ehemaligen Feind. Doch der Versuch König Ludwigs XV. von Frankreich, mit dieser Allianz den Frieden in Deutschland und Europa zu sichern, war zum Scheitern verurteilt.
Der sich eingekreist wähnende Preußenkönig löste einen Krieg aus, der den Großmachtstatus Preußens festigte und den Frankreichs auf Dauer schwächte.
Mit dieser Studie liegt erstmals seit über einem halben Jahrhundert wieder eine aus den Quellen geschöpfte Darstellung der französischen Deutschlandpolitik in der Epoche des Siebenjährigen Krieges vor, eine Arbeit, welche die lange von nationalistischen Urteilen geprägte Forschung grundlegend korrigiert.



Mehr über...
  • Mehr über:  Friedrich II., der Große, König von Preußen, Preußen / Geschichte, Frankreich / Geschichte (bis 1945), Diplomatie, Maria Theresia, Kaiserin, Deutschlandbild, Frankreich, Geschichte, Friedrich II., König von Preußen (der Große), 7jähriger Krieg, König von Preussen. Preussen der Grosse II.
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