Elke Deichmann (Text) und Ursula S. Kosa (Illustrationen) erzählen die Geschichte von Heinrich A. Leichtweiß, der Ende des 18. Jahrhunderts Opfer eines Justizirrtums und absolutistischer Fürstenwillkür wurde: Wegen einer Lappalie wurde er an den Pranger gestellt, verließ wegen dieses Ehrverlustes seine Familie und lebte in den Wäldern um Wiesbaden, besonders aber in der heute noch zugänglichen Leichtweiß-Höhle. - Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des jüngsten Sohnes Fritz.
Alle in Wiesbaden kennen die Leichtweiß-Höhle. Und viele in Wiesbaden scheinen zu wissen, wer gemeint ist, wenn vom "Räuber" Leichtweiß gesprochen wird ...
Dabei war der historische Heinrich Anton Leichtweiß (1723-1793) gar kein Räuber: Er hat weder Leute überfallen und ausgeraubt noch womöglich gar einer Räuberbande vorgestanden.
Aus der Sicht des jüngsten Leichtweiß-Sohnes, des 10-jährigen Friedrich Carl, genannt Fritz, erzählt Elke Deichmann die wahre Geschichte von Heinrich Anton Leichtweiß aus Dotzheim. Gestützt auf die historischen Fakten des Falles Leichtweiß führt sie uns in die Leichtweiß-Familie ein und malt - unterstützt durch die detailreichen und anrührenden Illustrationen von Ursula S. Kosa - ein buntes Bild vom Leben in und um Wiesbaden am Ende des 18. Jahrhunderts. Dabei schließt sie mit ihrer lebendigen und warmherzigen Erzählung die historischen Lücken, so dass wir sagen: Ja, so könnte es gewesen sein.
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