... Wir befanden uns mitten in der Agonie des Dritten Reiches, der kriminellen Persiflage der „Gottes-Gnaden-Monarchie“. Es waren die letzten Zuckungen, in denen wir lebten, NOCH lebten.
Und schweigend stand das Dorf, wie sinnlos aufgerichtet, wie ein Freiluftmuseum. Ein Haus neben dem anderen, sauber, da war nichts defekt. Viele von ihnen keine hundert Jahre alt, manche erheblich älter, windschief – Einfamilienhäuser, Bauerngehöfte, gepflegte Straßen und Gärten ...
... aber!
Das Dorf war verlassen!
Was mag in diesen Leuten vorgegangen sein? Sie waren sesshafte Leute, sahen nicht über ihren Acker hinaus.
Der Frühling sprühte seine frische Luft über sie, hätte sie auch durch seine Blütenpracht erheitern müssen. Zumal sie ein auserwähltes Dorf waren. Seit Otto von Bismarcks Tod fühlten sie sich, mittlerweile seit, na ja, doch mindestens seit so um die vier Generationen, als seine Nachlassverwalter, für oder auch wider Hitler … oder gar weder noch?
Und was war jetzt?
Wir befanden uns mitten in der Agonie des Dritten Reiches, der kriminellen Persiflage der"Gottes-Gnaden-Monarchie". Es waren die letzten Zuckungen, in denen wir lebten, NOCH lebten. Und schweigend stand das Dorf, wie sinnlos aufgerichtet, wie ein Freiluftmuseum. Ein Haus neben dem anderen, sauber, da war nichts defekt. Viele von ihnen keine hundert Jahre alt, manche erheblich älter, windschief - Einfamilienhäuser, Bauerngehöfte, gepflegte Straße und Gärten ... aber! Das Dorf war verlassen! Was mag in diesen Leuten vorgegangen sein?Sie waren sesshafte Leute, sahen nicht über ihren Acker hinaus. Der Frühling sprühte seine frische Luft über sie, hätte sie auch durch seine Blütenpracht erheitern müssen. Zumal sie ein auserwähltes Dorf waren. Seit Otto von Bismarcks Tod fühlten sie sich, mittlerweile seit, na ja, doch mindestens seit so um die vier Generationen, als seine Nachlassverwalter, für oder auch wider Hitler ... oder gar weder noch? Und was war jetzt?
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